Weblog der Agendagruppe Umwelt der Gemeinde Weilrod im Hochtaunuskreis
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Montag, 14. Juni 2021
Dienstag, 25. Mai 2021
Sichtung von Feuersalamandern melden
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| Foto: Martin Brück |
Mittwoch, 19. Mai 2021
Schmetterlingsaufzucht in den Kindergärten
| Ingunn Mosbach (links) und Andrea Heuser von der Kindertagesstätte Löwenzahn in Riedelbach freuen sich über das Raupenaufzuchtset, das Martin Brück mitgebracht hat. |
Das Wunder der Metamorphose aus nächster Nähe erleben, das können jetzt wieder die Weilroder Kindergartenkinder. Am Montag überreichte Martin Brück von der Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod den Leiterinnen der vier Kindergärten beziehungsweise Kindertagesstätten Hasselbach, Gemünden, Rod an der Weil und Riedelbach jeweils ein Schmetterlingsaufzuchtset mit einigen Distelfalterrraupen. In den durchsichtigen Bechern mit Deckeln haben die Raupen genug Nahrung für ihre Entwicklung bis zu den Puppen. Wenn sie dann ausschlüpfen, werden die bunten Falter in einem Netz noch einige Tage gefüttert, bevor sie unter den Augen der Kinder an einem sonnigen Tag frei gelassen werden.
Donnerstag, 6. Mai 2021
Amphibienwanderung im Weiltal abgeschlossen
In diesem Jahr zog sich die Amphibienwanderung aufgrund der Kälte lange hin und verlief in mehreren kleinen Wellen. Selbst nachdem wir den Amphibienzaun an der Ziegelhütte abbauen mussten, da der Pferdehalter seine Weide nutzen wollte, wurden in einer Regennacht noch Kröten beim Überqueren der Straße in Richtung Teiche gesehen. Aber trotzdem haben wir an der Emmershäuser Hütte so viele Kröten wie noch nie über die Straße getragen. Auch an der Ziegelhütte haben wir guten Durchschnitt erreicht Nur fehlen hier mittlerweile die Frösche. Aber auch in Gemünden waren die Zahlen mit knapp 400 Kröten nicht schlecht, obwohl oberhalb des Zaunes Waldarbeiten im Gange waren. Auf der Seite sind die Statistiken zu finden: Weiltalamphibien
Dienstag, 2. März 2021
Arbeitseinsatz Heegers Wiese
Die Brutzeit der Vögel hat begonnen. Schon schauen sich die Meisen nach einem Nistkasten um und die Elstern tragen erste Zweige zum Nistplatz. Darum war es am Sonntag höchste Zeit für die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod das Schnittgut auf der gemeinsam mit der Familie Heeger betreuten Obstwiese bei Rod an der Weil wegzuräumen. Kurz vorher hatten Stefan Schreiber und Andreas Heeger einige der 17 Apfelbäume auf der Wiese geschnitten. 2017 hatten Heegers und die Umweltgruppe die Pflege der Wiese übernommen. Damals waren die Bäume in einem desolaten Zustand, Äste waren nach reichem Fruchtbehang heruntergebrochen, die Bäume waren zu groß geworden, die Wiese darunter bekam kaum noch Licht. In den vergangenen Jahren wurden die Bäume langsam wieder in Form gebracht. Nur einige sind noch deutlich zu hoch und zu ausladend. Hierzu möchte die Umweltgruppe einen Hubwagen oder ähnliches einsetzen, um auch die höchsten Äste entfernen zu können. Aber jetzt am Sonntag wurde erst einmal aufgeräumt, sieben freiwillige Helfer schleppten die Äste an den Rand der Wiese um sie dort aufzuschichten. Auch diese aufgeschichteten Astwälle bieten manch Vogelart Nistmöglichkeit und auch anderes Kleingetier freut sich über Versteckmöglichkeiten. Auf der Obstwiese selbst werden bald wieder die Schafe der Familie Heeger weiden und die Blau- und Kohlmeisen können in Ruhe ihre Nistkästen beziehen. Aber auch für Steinkäuze sind Röhren vorhanden und für Bilche spezielle Kästen.
Mittwoch, 24. Februar 2021
Erfreuliche Mitteilung
Ein überraschender Geldsegen erreichte die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod im Spätherbst. Bei der Umweltlotterie GENAU hatte nämlich Eva Holdefer, eine der beiden Vorsitzenden der Gruppe, das Projekt Verlängerung und Erneuerung des Amphibienzaunes am Meerpfuhl bei Merzhausen eingereicht. Und das erst im Sommer 2020, nachdem sie im Frühjahr festgestellt hatte, dass doch wieder zahlreiche Kröten nicht vom vorhanden Krötenzaun erfasst und auf der Bundesstraße 275 überfahren worden waren. Eigentlich wollte sie nur 2500 Euro beantragen. Aber nach einer Rückfrage von GENAU, ob nicht auch 5000 Euro verwendet werden könnten, war natürlich auch die höhere Summe recht. „Ich habe im Leben nicht damit gerechnet, dass wir eine Chance haben zu gewinnen“, freute sich Holdefer. Und dann ging es an die Planung und Abstimmung mit HessenMobil. Nach einer Preisabfrage stellte sich heraus, dass der Landschaftsbauunternehmer Stefan Bommersheim wie schon bei einem vorangegangenen Bauabschnitt der günstigste Bieter war. Dann bestellte die Vorsitzende 100 Meter der hier schon verwendeten Beilharz-Elemente für den Amphibienzaun. Und jetzt endlich war auch das Wetter entsprechend, so dass Bommersheim mit der Ausführung der Arbeiten beginnen konnte. Gerade noch rechtzeitig vor dem Beginn der Laichwanderung in Richtung Meerpfuhl. So kann jetzt der Amphibienzaun noch etwa 40 Meter in Richtung Merzhausen verlängert werden bis zu einem Durchlass unter der Bundesstraße 275. Die übrigen 60 Meter werden als Ersatz für den morschen Holzzaun im Waldstück in Richtung Landstein verwendet.
Montag, 22. Februar 2021
Amphibienzaun Ziegelhütte aufgestellt
An der Emmershäuser Hütte und bei Gemünden in Richtung Niederlauken haben wir die Zäune soweit vorbereitet, dass sie schnell in Aktion gesetzt werden können, wenn sich entsprechende Witterung ankündigt.
Sonntag, 7. Februar 2021
Aufbau Amphibienzaun
Zurzeit ist geplant, den Amphibienzaun an der Ziegelhütte bei Rod an der Weil, am Samstag, 20.
Februar aufzubauen und scharf zu machen. Treffpunkt ist der Parkplatz Ziegelhütte, 10 Uhr. Bei genügender Teilnehmerzahl sollen auch die Zäune am Meerpfuhl, an der Emmershäuser Hütte und bei Gemünden kontrolliert und ggf. repariert werden. Ein "scharf machen" ist hier nicht vor Mitte März nötig, da die Erdkröten erst später wandern als die Grasfrösche, die es an der Ziegelhütte gibt (gab). Als Alternativtermin bei nicht geeigneter Witterung am 20. Februar ist eine Woche später Samstag, 27. Februar, geplant, Treffpunkt Parkplatz Ziegelhütte, 10 Uhr.
