- Fördern einer Nachhaltigen Entwicklung in WEILROD
- Erfüllen der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Grundbedürfnisse unserer Einwohnerinnen und Einwohner
- Erhalten und Verbessern unserer Lebensqualität
- Bewahren der Umwelt, auf der unsere Existenz beruht
- Erhalten und Fördern unseres l(i)ebenswerten WEILRODs
- Bewahren und Fördern der unterschiedlichen Prägungen der 13 Ortsteile, um so die Voraussetzung für ein lebendiges, zusammenwachsendes WEILROD zu schaffen.
Unser Leitbild
Die Lokale Agenda 21 Weilrod bestand aus vier Gruppen (Umwelt, Wirtschaftliche Weiterentwicklung, Soziales, Kultur und Fremdenverkehr). Diese Gruppen hatten ein gemeinsames Leitbild entwickelt. Da zurzeit nur die Gruppe Umwelt tätig ist, wird im folgenden nur das Leitbild des Handlungsfeldes Umwelt dargestellt.Leitgedanken
Erhalten und Entwickeln einer naturnahen Umwelt unter Berücksichtigung der speziellen kulturhistorischen Landschaftsentwicklung. Erhalten des hohen Waldanteils und der charakteristischen Wiesentäler mit der typischen Mannigfaltigkeit an Tier- und Pflanzenarten sowie Landschaftselementen.Erhalten und Entwickeln der vielfältigen Kulturlandschaft als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum.
Vermeiden bzw. Reduzieren von örtlich, regional und global wirksamen Emissionen.
Leitziele
Erhalten der Land- und Forstwirtschaft als Regionalversorger, Wirtschaftsfaktor und Landschaftspfleger; Fördern von Landschaftspflege und NaturschutzSchützen und Renaturieren der Gewässerökosysteme insbesondere der Weil und ihrer Nebenflüsse als aquatischer Lebensraum und Wahrzeichen der Gemeinde.
Umsetzung des Beschlusses der Bundesregierung zur wesentlichen Verringerung des CO2-Ausstoßes bis 2010 auf lokaler Ebene.
Förderung von Biotopen wie Feldgehölze, Hecken, Ackerrandstreifen, Trockenmauern, Streuobstwiesen in Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten, Vereinen und Landwirten.
Maßnahmen
Feststellen und Beseitigen der Ursachen für das Trockenfallen der Weil, z.B.:- Überprüfen der Einleitungen in das Abwassersystem, Rückführen unbelasteter Teilströme in Grundwasser bzw. Bachläufe,
- Überprüfen der Kreuzungspunkte der Weil mit dem Abwasserkanal hinsichtlich des Absickerns von Weilwasser in den Untergrund,
- Ermitteln der Kosten und Erstellen eines Finanzierungskonzeptes
- Forcieren der Umrüstung von Heizanlagen, die vor 1980 installiert wurden. Aufklärungsaktion der Bürger über Rentabilität, Notwendigkeit sowie Finanzierungshilfen.
- Überprüfen aller bestehenden und geplanten Heizanlagen in Gebäuden der Gemeinde, des Kreises, in Gewerbe- und Siedlungsgebieten:
- ob eine Erweiterung zur Versorgung benachbarter Großwärmeverbraucher (Nahwärmeverbund ) möglich und wirtschaftlich ist,
- welche Brennstoffe bei zweistufigem Betrieb in Grundlast (Frühjahr und Herbst) und Spitzenlast (Winter) jeweils am wirtschaftlichsten sind,
- ob ein Blockheizkraftwerk rentabel ist.
- Verwertung von Restholz aus Nachhaltiger Forstwirtschaft als Holzpellets und Holzhackschnitzel für Heizanlagen und Blockheizkraftwerke,
- Prüfen zentraler Energieversorgung von Neubaugebieten insbesondere unter Verwendung erneuerbarer Energien,
- Kontaktaufnahme zu allen Nachbargemeinden und zur hessenEnergie zur Prüfung gemeinsamer Verwertungsmöglichkeiten von Biomasse (Stallmist, Gülle, Hausmüll, Altholz, Grünschnitt, Stroh) z.B. zur Stromerzeugung und Heizenergiegewinnung (Wärme-Kraft-Anlagen),
- Aktionsplan für mehr Solaranlagen (Photovoltaik, Warmwasser), zusammen mit Elektro-, Sanitärhandwerk, Verein So ne Kraft.
Initiieren einer Umweltarbeitsgruppe zur Anlage und Pflege von Biotopen.