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Samstag, 17. November 2018

Amphibienleitanlage Meerpfuhl


Ein weiterer Schritt ist getan. Die Leitplanken entlang der Hecke auf der Südseite der B 275 sind gesetzt.

Sonntag, 4. November 2018

Nistkastenaktion

An vielen Bäumen in der Riedelbacher Heide hängen Nistkästen in verschiedenen Ausführungen
Wolfgang K. flammt die Nistkästen aus
An diesem Nistkasten hat ein Kleiber das Einflugloch verkleinert.
Die Zusammenarbeit von Pfadfindern, Umweltgruppe und Mitgliedern der Trialgruppe funktioniert


Mit Leitern ausgestattet zogen am Samstagvormittag die Weilroder Pfadfinder unter Leittung von Günter Hafeneger und Sonia Di Martino-Hafeneger in die Riedelbacher Heide. Unterstützt von Wolfgang Kopiske von der Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod sowie Robert und Rainer Schimpf von der Trialgruppe des Motorsportclubs Riedelbach hatten sie sich vorgenommen, die Nistkästen in dem Naturschutzgebiet zu reinigen. Dort wurden nämlich vor einigen Jahren von der Trialgruppe über 40 Vogelnistkästen sowie einige Fledermauskästen an den Bäumen als Ausgleichsmaßnahme für die Anlage des Trialgeländes aufgehängt. Und da sich im alten Nistmaterial Ungeziefer einquartiert, das den Jungvögeln schadet, müssen die Kästen jährlich nach der Brutsaison gereinigt und am besten ausgeflammt werden. Das übernahm Kopiske, während die Kinder die Leitern von Baum zu Baum trugen, hochkletterten und die Kästen auskratzten. Dabei wurde manche Entdeckung gemacht. In einem Kasten waren die Waben eines Hornissennests zu finden. An anderen Kästen waren die Einfluglöcher mit Lehm verkleinert. „Das war ein Kleiber", erklärte Kopiske. Eine übrig gebliebene, zarte, hellblaue Eierschale faszinierte die Kinder ebenfalls. Die Nistkästen haben verschieden große Einfluglöcher, die kleineren für Blaumeise und andere Meisen, die größeren für Kohlmeise, Kleiber oder Trauerschnäpper. Aber auch Nistkästen mit Zugang vom Stamm sind dabei, die die Baumläufer bevorzugen.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Apfelernte

Vor einer Woche haben Marlis, Eva und ich auf Heegers Wiese Äpfel
geschüttelt und eingesammelt. 250 Kilogramm Boskop konnte Marlis dann
zur Kelterei Heil bringen.

Sabine Neugebauer

Sonntag, 7. Oktober 2018

Demo am Hambacher Wald

Walburga im roten Kleid marschiert mit der Taunusgruppe
Kurzfristig hatten Marlis und ich uns entschlossen, bei der Demonstration am 6. Oktober am Hambacher Wald mitzumachen. Marlis fand auch eine Mitfahrgelegenheit in einem Bus, den Fabiola  aus Bad Camberg privat organisiert hatte. 55 Waldbewahrer und noch 7 weitere in einem Begleitfahrzeug machten sich von Idstein, Bad Camberg und Limburg aus auf den Weg. Dorthin angereist waren sie allerdings noch aus Usingen, Treisberg, dem Westerwald oder Nassau. Schnell kam nḿan sich näher, per Du waren alle sofort. Der jüngst war Piet aus aus Usingen, der mit Schwester Ylvie und Mama Helen dabei war. Walburga vom Treisberg unterhielt uns mit einigen Geschichten. So verging die Zeit im Bus recht schnell. In Manheim, einem Dorf das auch dem Bagger zum Opfer fallen soll, stiegen wir aus. Wir zogen durch die Straßen an denen uns nur herunter gelassene Rollläden anblickten. Nur noch wenige Bewohner haben es dort ausgehalten. Einer von ihnen sprach dann in bewegenden Worten zu den rund 50000 Demonstranten, die sich auf einem Feld nahe des Restes des Hambacher Waldes eingefunden hatten. Leute von jung bis alt, aus allen Gesellschaftsschichten, aus dem Schwarzwald oder aus Potsdam  demonstrierten in Partystimmung, gemeinsam und friedlich für einen Ausstieg aus dem Braunkohleabbau.
Die Demonstranten zogen diszipliniert auf den vorgegebenen Wegen in Richtung Demonstrationsgelände ohne diese zu verlasse.

Bunter, friedlicher Protest unterstützt aus dem Taunus von Fabiola, Walburga, Marlis, Ylvie, Piet und Helen

Sabine und Marlis bei der Demo

Nächste Sitzung

Liebe Umweltfreunde 

die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod lädt für Mittwoch 10. Oktober, 19.30 Uhr,
zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung in die Espabar in Neuweilnau ein. 
Auf der Tagesordnung stehen ein Rückblick zum Tag der Nachhaltigkeit,
die Nacharbeit an den Insektenhäusern, die Planung für Pflegemaßnahmen an den 
Obstwiesen Neuweilnau und Heegers Wiese, die Frage, wer das Säubern der Nistkästen
auf der Riedelbacher Heide übernimmt, Information zum Sachstand der Amphibienleitanlage
Meerpfuhl und die Sammlung von Ideen zur Aktion „Starkes Dorf“. 

Viele Grüße

Sabine Neugebauer

Dienstag, 11. September 2018

Nester

An unserem Nachhaltigkeitstag haben wir die im Frühjahr auf Heegers Obstwiese aufgehängten Nistkästen kontrolliert. Drei waren besetzt gewesen.



In dem Kasten für Haselmäuse, der seinen Zugang vom Stamm her hat, haben wir dieses kunstvolle Nest gefunden.

Wer kann uns sagen, welche Vögel oder andere Tiere die fotografierten Nester gebaut haben?

Unser Tag der Nachhaltigkeit

Bei herrlichstem Wetter , trocken und Sonnenschein, hatten wir einen entspannten Nachmittag auf Heegers Wiese.

Dank Kuchen-, Brot, Kräuterquark- und Apfelsaftspenden konnten wir und unsere Gäste es sich gut gehen lassen. Nur die Wespen waren etwas lästig.
 Der eine oder andere informierte sich an unserem Büchertisch. Auch die bienenfreundlichen Pflanzen fanden ihre Abnehmer.
Die Weilroder Pfadfindergruppe war sehr interessiert und half mit die Insektennisthilfe zu bauen. Marlis Teubert erklärte hierzu das Wichtigste.

Bau einer Insektennisthilfe

Albrecht Cromm hatte das Gerüst für die Insektennisthilfe mit begrünbarem Dach vorbereitet. An unserem "Tag der Nachhaltigkeit" stellten wir es in die eine Woche zuvor eingeschlagenen Bodenhülsen.




In Gemeinschaftsarbeit mit den Weilroder Pfadfindern wurde die Nisthilfe mit Bambus- und Schilfröhrchen, angebohrtem Holz, Lehm, Rinde, Schneckenhäusern und anderem mehr gefüllt.



Hagen Häusler und Stefan Schreiber befüllten das Dach mit Substrat.


Zum Schluss war die Insektenkinderstube noch nicht ganz gefüllt. Bei weiteren Gelegenheiten wollen wir die Füllung ergänzen und optimieren.