Weblog der Agendagruppe Umwelt der Gemeinde Weilrod im Hochtaunuskreis
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Dienstag, 28. Juni 2016
Schwalbennesterbau
Auf Anregung von Marco Eschelwek hat Albrecht Cromm, der Vorsitzende der
Umweltgruppe, heute zum zweiten Mal mit den Zapfenkickern in Rod an der
Weil Schwalbennester gebaut. Den Kindern machte es Spaß, Lehm, Sand und
Haare zu vermatschen und dann auf die Formen aufzubringen. Nach dem
Trocknen wird Albrecht Cromm die Nester auf Unterlagen aufkleben, die
mit einem Kotbrett versehen sind. Dann können sie unter dem
Dachüberstand montiert werden. Die Eltern der Kindergartenkinder zahlen
10 Euro je Doppelnest, den Rest trägt die Agendagruppe. Die Kinder
freuen sich schon darauf, die Schwalben beobachten zu können.
Sabine Neugebauer
Sonntag, 20. Juli 2014
Sitzung der Agendagruppe Umwelt am 14. Juli - Schwalbenexperte Benjamin Zabel berichtet
Bericht in der Taunus Zeitung:
http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/usinger-land/Er-kuemmert-sich-um-Schwalben;art48706,942362
Bericht im Usinger Anzeiger
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/weilrod/ein-vogel-der-zum-menschen-gehoert_14336418.htm
http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/usinger-land/Er-kuemmert-sich-um-Schwalben;art48706,942362
Bericht im Usinger Anzeiger
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/weilrod/ein-vogel-der-zum-menschen-gehoert_14336418.htm
Montag, 23. Juni 2014
Schwalben-/Artenschutzhaus
Am Montag, den 14. Juli, um 19:30 Uhr, kommt Herr Benjamin Zabel aus
Niederselters zu uns in die Sitzung in der "Espabar", um uns zum Thema
Schwalben-/Artenschutzhaus zu beraten. Insbesondere wird er uns
Hintergrundwissen über die Schwalben vermitteln sowie bei der
Standortwahl helfen und Hinweise zum Bau geben.
Sabine Neugebauer
Niederselters zu uns in die Sitzung in der "Espabar", um uns zum Thema
Schwalben-/Artenschutzhaus zu beraten. Insbesondere wird er uns
Hintergrundwissen über die Schwalben vermitteln sowie bei der
Standortwahl helfen und Hinweise zum Bau geben.
Sabine Neugebauer
Mittwoch, 21. März 2012
Bitte fliegende und nistende Schwalben melden! Usinger Anzeiger vom 21.03.2012
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| Foto: Junge Rauchschwalbe |
NEUWEILNAU (sn).
Mitte April kommen die ersten zurück. Dann ist wieder das sommerliche Schwätzen zu hören. Mehl- und Rauchschwalben flitzen pfeilschnell durch die Lüfte und fangen Insekten weg. Und sie suchen sich ihre Brutplätze. Mehlschwalben bevorzugen dabei Dachüberstände außen an Gebäuden. Leider lassen sie dabei im Anflug ihren Kot fallen und beschmutzen so die Fassaden.
Die Jungen sind zwar „stubenrein“, aber darum sind ihre Hinterlassenschaften unter dem Nest zu finden. Hier helfen schmale Kotbretter, die etwa 30 bis 50 Zentimeter unter dem Nest angebracht werden und den Anflug der Eltern nicht behindern.
Dies alles berichtete Vogelexperte Horst Bender vom NABU Idstein den Mitgliedern der Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod bei ihrer jüngsten Sitzung in der Espabar in Neuweilnau am Montagabend. Anlass war, dass immer wieder beobachtet wird, wie Hausbesitzer -aus gutem Grund- das Nisten der Mehlschwalben an ihrem Haus vergällen. Vor allem die Frage, ob Schwalbenhäuser, wie sie in Idsteiner Ortsteilen stehen, sinnvoll sind, beschäftigte die Gruppe. Bender erzählte, dass von den sieben Idsteiner Schwalbenhäusern drei noch leer stünden. Andere seien sofort angenommen worden und beherbergten bis zu 50 Brutpaare. Erfolg habe auch das Beschallen mit den Geräuschen von nistenden Mehlschwalben gebracht, da sie gerne in Kolonien brüten, im Gegensatz zu den Rauchschwalben, die Einzelbrüter sind. Diese suchen sich ihre Nistplätze gerne in Ställen, bevorzugt von Reiterhöfen, überdachten Remisen und in Riedelbach sogar in einer Autowaschanlage. Für Rauchschwalben seien die Schwalbenhäuser daher nicht geeignet. So ein Nistangebot müsse auf jeden Fall in der Ortslage stehen, betonte Bender, dort wo in der Nähe Mehlschwalben nisteten. Und der Anflug muss frei sein, da die fleißigen Insektenvertilger immer von unter her ihr Nest anfliegen. So ein Schwalbenhaus koste fertig mit Fundament und Aufbau 7 800 Euro, der Bausatz ohne Stahlmast 3 200 Euro, der Mast extra noch einmal 690 Euro, berichtete Bender. Dann kämen noch über 100 Arbeitsstunden hinzu das Ganze zusammenzubauen und aufzustellen. Kunstnester für Mehlschwalben einschließlich Kotbrett seien schon für 20 Euro zu haben, doch dann sei eine gewisse Verschmutzung des Gebäudes zu tolerieren. Eine Reinigung der Nester alle ein- bis zwei Jahre sei sinnvoll.
Bevor die Agendagruppe sich in solch ein finanzielles Abenteuer stürzt, will sie zunächst einmal herausfinden, wo die beiden Schwalbenarten -noch- vorkommen.
Dazu bittet die Gruppe Beobachtungen von fliegenden und nistenden Schwalben zu melden, sobald diese wieder aus ihrem Winterquartier zurückgekehrt sind. Meldungen nehmen der Vorsitzende der Gruppe, Albrecht Cromm, unter 06083-958735 oder Sabine Neugebauer unter 06083-941031 entgegen.
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