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Sonntag, 22. September 2019

Montag, 16. September 2019

Einladung zum Jubiläum

Einen Grund zum feiern hat die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod. Sie besteht in diesem Jahr bereits 20 Jahre lang. Die Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung hatte 1992 in Rio de Janeiro global gültige und lokal umzusetzende Grundsätze für eine nachhaltige Entwicklung auf ökologischem, ökonomischem und sozialem Gebiet beschlossen. Zunächst hatten sich in Weilrod in einer Auftaktveranstaltung Ende 1999 vier Agendagruppen gebildet: Wirtschaftliche Weiterentwicklung, Soziales, Kultur und Fremdenverkehr sowie Umwelt. Heute ist die Gruppe Umwelt die einzig noch aktive Gruppe. Sie widmet sich Themen wie der Nutzung von regenerativen Energien, Umweltproblemen wie dem Trockenfallen der Weil, Erhaltung von Biotopen wie dem Naturschutzgebiet Riedelbacher Heide und wertvollen Landschaftselementen wie Obstbäumen. Dabei steht sie in engem Kontakt mit der Gemeinde Weilrod. Die Agendagruppe ist einerseits beratend und organisatorisch tätig, andererseits aktiv bei Arbeitseinsätzen. Am Samstag, 21. September, von 14 bis 18 Uhr feiert die Umweltgruppe auf Heegers Wiese am Weiltalweg bei Rod an der Weil ihr Jubiläum. Es gibt Kaffee und Kuchen, aber auch Informationen über die Arbeit der Gruppe und rund um den Insektenschutz. Kinder können Samenbomben und Insektennisthilfen fertigen. Die Weilroder Pfadfindergruppe um Sonia Di Martino Hafeneger und Günter Hafeneger unterstützt die Veranstaltung mit Kinderspielen. 

Heegers Weise liegt am Weiltalweg bei Rod an der Weil etwa 200 Meter in Richtung Ziegelhütte. Parkmöglichkeiten bestehen am Kreisel und an der Festwiese in Rod an der Weil:

Donnerstag, 8. August 2019

Einladung zur Sitzung am 14.8., 19.30 Uhr Espabar Neuweilnau








Liebe Umwelt- und Naturfreunde,

am kommenden Mittwoch, 14. August, 19.30 Uhr findet in der Espabar unsere nächste Sitzung statt. Haupttagesordnungspunkt wird die Planung unseres Jubiläums am 21. September, 14 bis 18 Uhr auf Heegers Wiese sein. Aber es gibt auch einen kleinen Rückblick auf die Ferienspiele sowie unseren Stand am autofreien Weiltalsonntag. Unter dem Punkt Verschiedenes kann bei Bedarf Aktuelles angesprochen werden.

Viele Grüße

Sabine Neugebauer


Dienstag, 12. November 2013

Einladung zur Sitzung am 18.11.2013

Liebe Freunde der Agendagruppe Umwelt,


die Gruppe Umwelt der Lokalen Agenda 21 Weilrod lädt für Montag, den 18. November, um 19:30 Uhr, zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung in die „Espabar“, Neuweilnau, ein. 

Auf der Tagesordnung stehen die Themensammlung zum geplanten Amphibienworkshop, der zusammen mit dem Amphibienteam Hochtaunus, Schlossborn, am Samstag, den 1. Februar stattfindet, der Bericht über die Vorgehensweise zum Landschaftspflegekonzept Niederlauken/Laubach, erste geplante Schritte Müll-Konzept, Rückbau alter Weide-Zäune sowie die Anträge von der letzten Gemeindevertreter-Sitzung zu Pestizid-Einsatz und Einsatz von Rücke-Pferden.


Viele Grüße

Sabine Neugebauer

Montag, 15. Juli 2013

Pferdezüchter dürfen keine Zäune errichten

Artikel aus der Taunus Zeitung vom 28. Juni 2013

Neuweilnau. Die Espabar ist so etwas wie ein Treffpunkt für die Agendagruppe Umwelt geworden. Auch zur aktuellen Sitzung trafen sich die Mitglieder dort, um sich über Zäune zu informieren, die um Felder gezogen sind und inzwischen zerfallen.

Denn, so berichtete Forstamtsmitarbeiter Thomas Götz, Wildtiere könnten manche Zäune nicht erkennen. Die Folge: Das Geweih verfängt sich im alten Zaun. Der Hirsch rennt mit den Bändern oder Zaunstücken im Geweih davon. Schlimmstenfalls bleibt er im Zaun stecken.
Dr. Dr. Dieter Selzer von der Unteren Naturschutzbehörde erklärte dazu, dass es nur Landwirten und der Forstwirtschaft erlaubt sei, in der freien Natur Zäune zu errichten. Pferdehaltern ist dies nicht erlaubt. „Mobile Zäune sind als Eingrenzung für Pferde erlaubt, müssen aber wieder entfernt werden“, sagte der Fachmann.
Gerade, also waagerechte Teile könnten Wildtiere erkennen. Sobald eine solche Abtrennung aber zuwächst oder durchhängt, sehen die Tiere das nicht mehr. Die Gefahr, sich daran zu verletzen, ist sehr groß, betonte auch Thomas Götz. 
Die Agendagruppe appelliert daher an alle Bürger, solche alten Zäune bei dem Vorsitzenden der Agendagruppe, Albrecht Cromm, unter der Telefonnummer (06083) 958735 zu melden. Die Gruppe will sich dann mit den Besitzern in Verbindung setzen und dafür sorgen, dass solche Gefahrenquellen zurückgebaut werden.
Desweiteren macht die Agenda Umwelt auch auf das Problem mit Unkrautvernichtungsmitteln aufmerksam. Es gibt nämlich Landwirte, die ihre Ackerränder mit Gift spritzen. Das sei aber verboten. Auch hier bittet die Agendagruppe Umwelt um Meldung, wenn Bürger ein solches Vorgehen beobachten. (msc)

Dienstag, 23. April 2013

1156 Tiere über die Weilstraße getragen; Usinger Anzeiger vom 19.04.2013

Bergmolch

Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 19.4.2013

Agendagruppe Weilrod zieht positive Bilanz ihres Amphibienschutzprogramms – Neues Projekt: alte Müllkippen

NEUWEILNAU (sn). Schon 1156 Frösche, Kröten und Molche haben die Amphibienfreunde bisher in diesem Frühjahr über die Weilstraße getragen. Dies berichtete Thomas Dietrich bei der jüngsten Sitzung der Agendagruppe Umwelt am Montagabend in der „Espabar“ in Neuweilnau.

Krötenpaar
Nachdem Anfang März an zwei warmen Tagen bereits die meisten Frösche an der Ziegelhütte auf Achse waren, lähmte das kalte Frühjahr den Wandertrieb zum Laichgewässer über vier Wochen. Erst jetzt nach dem milden Frühlingsregen waren die Amphibien wieder unterwegs zu ihren Teichen. Und dabei hat sich der verlängerte Zaun im Bereich der Emmershäuser Hütte bewährt. Hier konnten keine überfahrenen Tiere mehr festgestellt werden. Das Projekt Amphibienschutz wird dann bald wieder bis zum nächsten Februar ruhen. 

Müllkippe bei Neuweilnau
Darum nimmt sich die Umweltgruppe neuer Themen an. Schon bei der vorausgegangenen Sitzung kam das Thema „alte Mülldeponien“ auf. Jeder Weilroder Ortsteil hat so eine. Meist sind sie überwuchert und fast vergessen. Aber an manchen Orten kommen sie wieder zu Tage wie bei Neuweilnau und bei Winden. In einer Ortsbesichtigung zusammen mit Thomas Götz von Hessen-Forst will sich der Vorsitzende der Gruppe, Albrecht Cromm, selbst ein Bild machen. Eigentlich ist hier die Gemeinde in der Pflicht und auch bereit aufzuräumen. Andere Überreste in der Landschaft brachte Thomas Götz zur Sprache. Als Beispiel nannte er alte Zäune entlang nicht mehr genutzter Weiden im Schnepfenbachtal. Diese seien Fallen für das Wild aber auch für Spaziergänger Stolperdrähte, beeinträchtigten das Bild und erschwerten die Pflege der Wiesenränder. Hier seien die alten Eigentümer als Verursacher gefragt. Doch vielfach seien diese nicht auffindbar oder in der Lage diese Zäune zu entfernen. Für die vegetationslose Zeit wird hier ein Arbeitseinsatz angestrebt, bei dem die Drähte von Hand oder mit Hilfe von Fahrzeugen entfernt werden sollen. 

Marlis Teubert brachte das Thema Landschaftspflege auf. Als gelungenes Beispiel nannte sie die Heckenpflanzung in Emmershausen durch Jagdpächter Roland Fetz. Einerseits gebe es zwar stellenweise noch recht viel Feldhecken, doch diese müssten regelmäßig gepflegt, fachgerecht auf den Stock gesetzt werden, um weiterhin ihre Funktion zu erfüllen. In anderen Bereich wie bei Niederlauken dagegen sei die Landschaft regelrecht ausgeräumt, es fehlten Hecken als Vernetzungselemente. Außerdem wurde das Verbuschen von Wiesen, die fehlende Pflege der Bach begleitenden Gehölze oder fehlender Schnitt von Streuobstbäumen in der Landschaft genannt. „Die Landschaftspflege in Weilrod ist ein große Baustelle“, fasste Götz zusammen. In diesem Zusammenhang kam die Frage auf, was eigentlich der Landschaftspflegeverband mache. 

Ein anderes Projekt hat die Agendagruppe in „trockene Tücher“ gebracht. Die Natur- und Umweltferienspiele werden in Zusammenarbeit mit der Schulsozialpädagogin Elisabeth Sommer der Max-Ernst-Schule, dem Gemeindepädagogen Volkmar Janke sowie der Naturparkwanderführerin und Kräuterexpertin Monika Reuter-Heilhecker, dem AG-Leiter Werken Reinhard Walther sowie Waldpädagogin Bhavana Kaiser von Hessen-Forst durchgeführt. In der letzten Sommerferienwoche vom 12. bis 16. August werden Kinder ab der dritten Klasse in und an der Max-Ernst-Schule betreut. Dabei stehen das Sammeln und Verarbeiten von Kräutern, der Bau von Nistkästen oder Insektenhotels und das Thema „200 Jahre Nachhaltigkeit“ auf dem Programm. In der Runde der Agendamitglieder wurden aber auch weitere Themen, wie die Gründung der Energiegenossenschaft und die Einführung weiterer Mülltonnen in Weilrod diskutiert.


Fotos: S: Neugebauer

Mittwoch, 6. Februar 2013

Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 6. Februar 2013

Erster Einsatz gilt den heimischen Amphibien

Agendagruppe Weilrod wird am 23. Februar Zäune bauen


NEUWEILNAU (sn). 
Bald ist es wieder soweit, dann ziehen sie los zu ihren Laichgewässern. Gemeint sind die Frösche und Kröten, Molche und Feuersalamander. Darum will die Gruppe Umwelt der Lokalen Agenda 21 Weilrod am Samstag, den 23. Februar wieder anfangen, die Amphibienzäune an der Ziegelhütte und der Emmershäuser Hütte aufzubauen.

In diesem Jahr werden es sogar noch 200 Meter mehr sein. Denn -wie die Gruppe im vergangenen Frühjahr feststellte- reichten an der Emmershäuser Hütte die aufgestellten 200 Meter noch nicht aus. Es gab noch reichlich überfahrene Amphibien auf der Weilstraße, obwohl dort bereits 567 Tiere von den freiwilligen Helfern eingesammelt und wohlbehalten auf die andere Straßenseite transportiert wurden. Und so hat die Umweltgruppe von ihren Preisgeldern des Naturschutzpreises des Hochtaunuskreises und des Umweltpreises der Gemeinde Weilrod wieder ein Stück des grünen Zaunes mit Stäben, Klammern und Erdnägeln sowie Eimer gekauft. Am 23. Februar treffen sich dann die Amphibienschützer um 9 Uhr im Bereich der Emmershäuser Hütte an der Weilstraße um dort die Löcher für die Eimer zu graben und die Zäune aufzustellen. Weitere Helfer sind herzlich willkommen. 
Auch zu einer Besichtigung der so genannten Kernflächen im Weilroder Staatswald lädt die Gruppe ein. Am Samstag, den 9. März, um 10 Uhr ist Treffpunkt am Forstamt Schloss Neuweilnau. Von dort geht es in Fahrgemeinschaften zu den drei Flächen auf Weilroder Gemarkung, die im Rahmen des Kernflächenkonzeptes von Hessen-Forst unter Schutz gestellt werden sollen. Wie Thomas Götz vom Forstamt Weilrod bei der Agendasitzung erläuterte, wurden im Bereich des Forstamtes Weilrod, der bis nach Butzbach reicht, insgesamt 60 Hektar Staatswaldflächen ausgewählt. Kriterien bei der Auswahl waren Standortgegebenheiten wie Feuchtbiotope oder Felsformationen, aber auch das Alter der Bestände. Dies seien Standorte, die vermuten lassen, dass hier eine besonders Große Artenvielfalt herrsche, erläuterte Götz. Denn gerade Moose und Flechten, die auf Altholz leben, seien besonders häufige Vertreter auf der Roten Liste. Zusammen mit den anerkannten Naturschutzverbänden seien die Flächen besichtigt und für gut befunden worden. Diese Flächen des „Urwalds von morgen“ werden unter totalen Schutz gestellt. Weit ab von Straßen darf hier auch mal ein alter Baum umfallen. Götz ging auch auf die Problematik der Berechnung dieser Flächen als Ausgleichsmaßnahmen für die zukünftigen Windkraftanlagen ein. 
Der Vorsitzende der Agendagruppe, Albrecht Cromm berichtete kurz, dass bereits vor etwa fünf Jahren alle Weilroder Ortsbeiräte nach Standorten alter Müllkippen befragt worden seien. Denn immer wieder tauchen an manchen Stellen in Wald und Flur aus dem Boden Überreste auf. Einige Bohrungen hätten damals stattgefunden. Dabei seien keine das Grundwasser bedrohenden Altlasten gefunden worden. Müllfunde -ob neu oder alt- können über die Homepage der Gemeinde Weilrod unter dem Stichwort Mängelanzeige gemeldet werden. Die Gemeinde sorgt dann für einen Abtransport. Die nächste Sitzung der Agendagruppe Umwelt findet am Montag, den 15. April um 19.30 Uhr in der Espabar statt.



Unter Moosen und Flechten an Altholz finden sich oft Vertreter der Roten Liste. Foto: S. Neugebauer

Samstag, 19. Januar 2013

Sitzung der Agendagruppe Umwelt am 04. Februar

Liebe Agendagruppenmitglieder,

die nächste Sitzung der Agendagruppe Umwelt findet am Montag, den 4. Februar um 19.30 Uhr in der „Espabar“ in Neuweilnau statt. Themen werden unter anderem der Amphibienschutz im Weiltal, Aufbau der Krötenzaune, sowie das Kernflächenkonzept von Hessenforst sein, zu dem Thomas Götz den neuesten Stand vorstellt.  

Viele Grüße

Sabine Neugebauer

Freitag, 20. Juli 2012

Kreative Sitzung fast ohne Ergebnisse

Foto: Jakobskreuzkraut
Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 18. Juli 2012

Weilroder Agendagruppe bringt Planung für Umweltferienspiele 2013 auf den Weg

NEUWEILNAU (sn). 
Eine kreative Sitzung war es schon, aber leider fast ohne konkrete Ergebnisse. Nur die Planung von Natur/Umweltferienspielen in Weilrod für die Sommerferien 2013 wurde auf den Weg gebracht. 

Bei der jüngsten Sitzung der Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod waren auch Carola Rühl und Gisela Rüb aus dem Vorstand der Jugendförderung Weilrod dabei.
Gemeinsam wurden Ideen gesammelt und weitere wichtige Kontaktdaten ausgetauscht, die bei der Umsetzung helfen können. Naturerlebnispädagogin Julia Neumann will die Fäden in der Hand halten und auch die Ferienspiele mit gestalten. Der Bedarf an Ferienbetreuung sei „unheimlich groß“ wusste sie. Der in Kürze, am Mittwoch, den 19. September anstehende „2. Hessische Tag der Nachhaltigkeit“ im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen löste eine Diskussion über die unterschiedlichsten Ideen aus, was die Umweltgruppe für diesen Tag organisieren könne. Da ging es um einen Markt für die örtlichen Erzeuger von landwirtschaftlichen Produkten, eine Aktion zur Tilgung des Jakobskreuzkrautes, verschiedene Möglichkeiten für Pflanzaktionen oder Werbung für das Pendlerportal des Hochtaunuskreises. Doch entweder war die Zeit zur Organisation zu knapp, der Zeitpunkt zu spät oder zu früh. Aber auf die Möglichkeit sich Mitfahrgelegenheiten zur Arbeit zu organisieren, möchte die Agendagruppe ohnehin aufmerksam machen. Das Pendlerportal des Hochtaunuskreises ist auch über die Internetseite der Gemeinde Weilrod unter dem Stichwort Informationen zu erreichen oder unter http://hochtaunuskreis.pendlerportal.de. Durch gemeinsame Fahrten können viel Geld und auch viel Treibstoff eingespart werden. Damit werden Ressourcen geschont und der Kohlendioxidausstoß verringert. 
Der Vorsitzende der Agendagruppe, Albrecht Cromm, machte auf eine Informationsveranstaltung der Gemeinde Weilrod zum Thema Windkraft aufmerksam, die am Mittwoch, den 15. August um 19 Uhr in der Mensa der Max-Ernst-Schule in Riedelbach stattfindet. Außerdem legte die Umweltgruppe eine Mappe zur Dokumentation ihres Engagements für die Weiltalamphibien vor, mit der sie sich um den Umweltpreis der Gemeinde bewirbt. 
Die nächste öffentliche Sitzung der Agendagruppe findet am Montag, den 17. September um 19.30 Uhr wieder in der „Espabar“ in Neuweilnau statt.


Weitere Infos übers Jakobskreuzkraut:

Dienstag, 10. Juli 2012

Einladung zur Sitzung der Agendagruppe Umwelt

Am Montag, den 16. Juli, um 19.30 Uhr findet die nächste Sitzung der Agendagruppe Umwelt in der „Espabar“ in Neuweilnau, Schlossstraße 1, statt. Auf der Tagesordnung stehen der 2. Hessische Tag der Nachhaltigkeit am 19. September sowie die Planung von Natur/Umwelt-Ferienspielen in den Sommerferien 2013. Interessierte sind zu der öffentlichen Sitzung herzlich eingeladen

Sabine Neugebauer

Mittwoch, 23. Mai 2012

Schwalben und Windkraft - Agendatreffen Mai 2012

Weilroder Agendagruppe will Kunstnester gegen Spende zur Verfügung stellen

NEUWEILNAU (sn). Aus seiner Tasche holte Albrecht Cromm, Vorsitzender der Gruppe Umwelt der Lokalen Agenda 21 Weilrod, ein merkwürdiges Gebilde hervor. Dies entpuppte sich als Kunstnest für Rauchschwalben, das er selbst hergestellt hatte. Und er hatte die Form dabei, mit der er es aus Gips und weiteren Zusätzen geformt hatte.

Bei ihrer jüngsten Sitzung am Montagabend in Neuweilnau beschloss die Umweltgruppe solche Kunstnester Interessierten gegen eine Spende zur Verfügung zu stellen. Außerdem will Cromm auch Kunstnester für Mehlschwalben anbieten. Bei Anbringung der Kunstnester ist es ratsam Kotbretter in einem Abstand von etwa 50 Zentimetern unter den Nestern zu platzieren. Dort, wo die Schwalben am Haus nicht erwünscht sind, erwägt die Agendagruppe Schwalbenhäuser oder -wände aufzustellen. Hierzu will sich die Gruppe aber noch den Rat eines weiteren Schwalbenexperten einholen. Außerdem teilte Schriftführerin Sabine Neugebauer mit, dass das Anwesen der Familie Bach in Riedelbach kürzlich vom Naturschutzbund Deutschland als „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet wurde. Mit ihrer Amphibiensammelaktion hat sich die Umweltgruppe um den Naturschutzpreis 2011 des Hochtaunuskreises beworben. Außerdem will sie sich um den Umweltpreis der Gemeinde Weilrod bemühen. Das Thema Windkraft, das wieder aktuell diskutiert wird, beschäftigte auch die Umweltgruppe. Thomas Götz vom Forstamt Weilrod erläuterte, wie die Planungsschritte im Bereich Winterstein vorangetrieben werden. Ein avifaunistisches, also vogelkundliches Gutachten für die in Frage kommenden Bereiche sei von allen Waldeigentümern gemeinsam in Auftrag gegeben worden. Ziel sei auch, das Wirtschaftlichkeitsgutachten gemeinsam zu vergeben. Cromm betonte, dass die in Weilrod infrage kommenden Flächen im Internet einzusehen seien. Bei hohem Windanfall sei die Stromspeicherung immer noch ein Problem, aber durch die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu lösen. Der Vorsitzende berichtete auch kurz aus dem Ausschuss für Landwirtschaft, Forst und Umwelt, indem kürzlich Forstamtsleiter Hans Lang zu Gast gewesen war. Dadurch wurde auch hier die Diskussion um die bei der Holzabfuhr zerfahrenen Waldwege sowie die Rückeschneisen angestoßen. Außerdem kam kurz die Renaturierungsmaßnahmen an Laubach und Sattelbach zur Sprache. Die nächste, öffentliche Sitzung der Agendagruppe Umwelt wird am Montag, den 16. Juli, um 19.30 Uhr, in der „Espabar“ in Neuweilnau stattfinden.

Usinger Anzeiger, 16. Mai 2012

Dienstag, 8. Mai 2012

Nächste Sitzung der Umweltgruppe am 16.07.2012

Liebe Mitglieder und Freunde der Agendagruppe Umwelt,

am kommenden Montag, den 14. Mai, findet unser nächstes Treffen um 19.30 Uhr in der „Espabar“ in Neuweilnau statt. Auf der Tagesordnung stehen ein Rückblick auf die Amphibiensammelaktion, die Bewerbung um den Umweltpreis der Gemeinde Weilrod sowie der Bericht aus dem Umweltausschuss. Somit bleibt Platz für weitere Anregungen und Diskussionsthemen.

Viele Grüße

Sabine Neugebauer