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Dienstag, 1. Juli 2025

Mahd der Obstwiese

Mitte Juni haben wir die erste Mahd unserer Obstwiese in Neuweilnau durchgeführt. Auf Anraten von Dipl. Geograf Berthold Hilgendorf wurde die Mahd zu diesem Zeitpunkt durchgeführt , um die Obergräser zu schwächen.  Dann sind nämlich alle Nährstoffe in den oberirdischen Teilen. Später wenn sie braun oder gelb werden haben die Gräser ihre Nährstoffe wieder in den Wurzeln eigelagert und können dann im Frühjahr wieder üppig wachsen. Und dabei eben ander, empfindlichere, seltener Pflanzen überwuchern und verdrängen. Je nach Aufwuchs empfahl Hilgendorf eine zweite Mahd Im Juli. Und eine dritte im Herbst. Dann können sich die Frühjahrsblüher nächstes Jahr besser entwickeln. 

In unserer Lehmwand haben Schornsteinwespen ihre Nester gebaut. 


Bei der Arbeit

Fast geschafft
Louis Höser hat uns seinen Hänger zur Verfügung gestellt und das Mahdgut mitgenommen. Leider landete das Schnittgut auf dem Mist, da seine Rinder das Gras nicht fressen wollen. 

Dienstag, 30. Juli 2024

Wiesenmahd Neuweilnau

 

Auch in diesem Jahr wurde die Neuweilnauer Streuobstwiese des Bund für Umwelt und Naturschutz durch Mitglieder der Lokalen Agenda Umwelt Weilrod gemäht. Ziel ist es, die Ausmagerung der Fläche zu erreichen und damit in der weiteren Entwicklung eine Erhöhung der Artenvielfalt. Mit Thomas Götz und Edgar Born hatten wir bewährte Motorsensen – Könner an Bord, die energisch gegen das in diesem Jahr sehr hoch gewachsene Grün ankämpften. Zusammengerecht wurde von Sabine Neugebauer, Elfi Stange, Marlis Teubert und Sabine Streckies. Abgefahren wurde der große Grünzeug – Hänger von Martin Schneider: Seine Rinder können sich auf leckeres Futter freuen.

Wie immer war die Arbeit anstrengend, hat aber trotzdem oder gerade deshalb großen Spaß gemacht.

Wer nächstes Jahr bei der Wiesenmahd in Neuweilnau mitmachen möchte, kann sich gerne bei uns melden und/oder zum nächsten Treffen der Lokalen Agenda Umwelt am

31.07.24, 19:30 Uhr

in die Mappesmühle kommen.


 
vorher



nachher
























Dienstag, 25. Juli 2023

Wiesenmahd der Streuobstwiese in Neuweilnau


Am 05.07.23 trafen sich Martin Brück, Thomas Götz, Marlis Teubert und Sabine Streckies in Neuweilnau, um der Streuobstwiese einen ordentlichen Sommerschnitt zu verpassen.Die Wiese war bereits recht hochgewachsen und es sah zunächst nach vielen Stunden Arbeit aus.

Doch dank Thomas als kompetenten Bändiger der Motorsense hatte der dichte grüne Aufwuchs keine Chance und die Haufen mit dem Mahdgut wurden rasch mehr und größer.


Bei der Motorsense muss man immer mal wieder nachtanken und auch die Messer im Blick haben.

Ganz wichtig: Zusammen mit Gleichgesinnten zu arbeiten macht richtig Spaß.

Nach einigen Stunden war alles geschafft und noch Zeit für ein Schwätzchen.

Dieser Haufen Mahdgut und noch einmal halb so viel mehr kam insgesamt zusammen und wurde von einem ortsansässigen Rinderhalter abgeholt.

Und so kann die Wiese nun erst einmal wieder wachsen und als ungestörtes Refugium für Fauna und Flora dienen.

Bericht und Fotos: Sabine Streckies

Dienstag, 2. März 2021

Arbeitseinsatz Heegers Wiese

Die Brutzeit der Vögel hat begonnen. Schon schauen sich die Meisen nach einem Nistkasten um und die Elstern tragen erste Zweige zum Nistplatz. Darum war es am Sonntag höchste Zeit für die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod das Schnittgut auf der gemeinsam mit der Familie Heeger betreuten Obstwiese bei Rod an der Weil wegzuräumen. Kurz vorher hatten Stefan Schreiber und Andreas Heeger einige der 17 Apfelbäume auf der Wiese geschnitten. 2017 hatten Heegers und die Umweltgruppe die Pflege der Wiese übernommen. Damals waren die Bäume in einem desolaten Zustand, Äste waren nach reichem Fruchtbehang heruntergebrochen, die Bäume waren zu groß geworden, die Wiese darunter bekam kaum noch Licht. In den vergangenen Jahren wurden die Bäume langsam wieder in Form gebracht. Nur einige sind noch deutlich zu hoch und zu ausladend. Hierzu möchte die Umweltgruppe einen Hubwagen oder ähnliches einsetzen, um auch die höchsten Äste entfernen zu können. Aber jetzt am Sonntag wurde erst einmal aufgeräumt, sieben freiwillige Helfer schleppten die Äste an den Rand der Wiese um sie dort aufzuschichten. Auch diese aufgeschichteten Astwälle bieten manch Vogelart Nistmöglichkeit und auch anderes Kleingetier freut sich über Versteckmöglichkeiten. Auf der Obstwiese selbst werden bald wieder die Schafe der Familie Heeger weiden und die Blau- und Kohlmeisen können in Ruhe ihre Nistkästen beziehen. Aber auch für Steinkäuze sind Röhren vorhanden und für Bilche spezielle Kästen.

 


 

Samstag, 7. März 2020

Arbeitseinsatz am 7.3.

Heute hatten wir einen Arbeitseinsatz an zwei Orten. Eine Gruppe aus fünf Personen stapelte auf der Obstwiese am Ortsrand von Neuweilnau das Schnittgut zu einer Benjeshecke. Der BUND als Eigentümer der Fläche hatte die Obstbäume dort durch den Landschaftspflegeverband schneiden lassen. Nun musste noch das Schnittgut von der Wiese geräumt werden.
Sabine, Elfi, Martin und Wolfgang bei der Arbeit (Foto: Andrea Stieber)

Die Benjeshecke nach der Fertigstellung (Foto: Andrea Stieber)


An der Amphibienleitanlage Meerpfuhl war die andere Gruppe im Einsatz. Hier galt es, den Amphibienzaun an einigen Stellen noch dicht zu machen, bevor der große Ansturm an Kröten kommt.

Sabine Neugebauer

Mittwoch, 22. Mai 2019

Spurensuche Gartenschläfer

Am vergangenen Donnerstag hat uns Susanne Schneider vom BUND 12 Spurtunnel für unsere Streuobstwiese mitgebracht. Sie werden zuerst gefaltet.

Dann werden schmale Brettchen vorbereitet: ein Streifen Papier wird mit Heftpunkten aufgeklebt. Darauf sollen sich später die Spuren der Gartenschläfer finden.

Vor und hinter dem Papier wird eine Art Stempelkissen hergestellt. Auf Malerkrepp wird dazu eine Mischung aus Olivenöl und Aktivkohle aufgetragen. Diese Mischung können sich die Tiere bedenkenlos von den Füßen ablecken.

Die so vorbereiteten Brettchen werden anschließend in die Röhren eingelegt. Die Röhren werden unter waagerechten Ästen von Bäumen angebracht. Wenn dann eine neugieriges Tier, hoffentlich ein Gartenschläfer, die Röhre inspiziert, hinterlässt es auf dem Papier seine Fußabdrücke. Experten können dann feststellen, um was für eine Tierart es sich handelt. Dazu werden die Papierstreifen eingeschickt und der Spurtunnel neu bestückt.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Obstwiesenblüte

Liebe UmweltfreundInnen,

anbei ein paar Fotos der von uns betreuten Obstwiesen. Wenn alles gut geht, könnten wir in diesem Jahr viele Äpfel ernten!

Marlis Teubert

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Heegers Wiese bei Rod an der Weil in Blüte
Auf Scheffers Wiese bei Neuweilnau blüht es auch.

Sonntag, 25. Februar 2018

Arbeitseinsatz auf Heegers Wiese


Am Freitagnachmittag haben wir zu sechst auf Heegers Wiese weiter die
Apfelbäume geschnitten. Anschließend haben wir die vom Geld des
Umweltpreises erworbenen Nistkästen und die beiden Steinkauzröhren
aufgehängt. Es sind drei Nistkästen für Meisen, Kleiber und ähnliches
sowie ein Kasten für Bilche. Einen weiteren Nistkasten haben wir für die
Neuweilnauer Obstwiese vorgesehen.

Sabine Neugebauer

Samstag, 6. Januar 2018

Arbeitseinsatz auf Heegers Obstwiese

Gut zwei Stunden waren am Samstagvormittag wieder fünf Aktive der
Umweltgruppe sowie die Familie Heeger beim Obstbaumschnitt im Einsatz.
Doch immer noch sind nicht alle Apfelbäume geschnitten, aber im
Vergleich zum vergangenen Jahr sieht das Gelände doch jetzt schon wieder
nach einer Streuobstwiese aus.

Sabine Neugebauer

Dienstag, 5. Dezember 2017

Umweltpreis der Gemeinde Weilrod

Am Sonntag beim Ehrenamtsadventsempfang haben wir den Umweltpreis der
Gemeinde Weilrod für unseren Einsatz zur Pflege der Obstwiese bei Rod an
der Weil erhalten. Aber auch vier andere Weilroder Gruppen und
Einzelpersonen wurden mit dem Umweltpreis ausgezeichnet:

http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/weilrod/weilrod-gemeinde-zeichnet-verdiente-ehrenamtler-aus_18368678.htm

Samstag, 4. November 2017

Arbeitseinsatz Obstwiese Neuweilnau

Am Freitag und Samstag haben wir die Obstwiese in Neuweilnau auf
Vordermann gebracht. Am Freitagnachmittag hat Thomas einen der vier
Walnussbäume gefällt, der am meisten Licht weg nahm. Drechsler Andreas
Sommer hat uns dabei tatkräftig unterstützt und durfte dafür einen Teil
des Walnussbaumholzes mit dem schönen dunklen Kern mitnehmen. Weiterer
Wildwuchs wurde entfernt. Am Samstag wurden die verbliebenen Obstbäume
(Apfel und Pflaume) geschnitten, das restliche Schnittgut und auch
einiges Laub entfernt und abgefahren.

Sabine Neugebauer

Samstag, 11. Februar 2017

Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese

Nach getaner Arbeit konnte man schon wieder erkennen, dass hier eine Streuobstwiese vorhanden ist.
Nicht nur die abgeschnittenen Äste mussten abtransportiert werden sondern auch der eingesammelte Müll.

Hagen, Andreas und Wolfgang haben die Kronen beschnitten.

Der erste Schritt ist gemacht. Etwa die Hälfte der Bäume auf der von der Familie Heeger gepachteten Wiese am Weiltalweg bei Rod an der Weil haben wir bei unserem gemeinsamen Arbeitseinsatz am Freitag und Samstag in Form gebracht. Die Kronen wurden eingekürzt und ausgelichtet, das
Schnittgut auf Haufen abegelagert. Jetzt kann die Wiese wieder als solche genutzt werden und die Bäume können sich wieder besser entwickeln.

Sabine Neugebauer

Sonntag, 29. Januar 2012

Obstbäume als prägende Landschaftsteile

Neuweilnau
Streuobstwiesen umgaben in Hessen früher wie ein Kranz die Ortschaften. Doch durch stetige Siedlungserweiterung, Vernachlässigung der Pflege und andere Faktoren sind die Streuobstbestände dramatisch zurückgegangen. Dabei sind die Wiesen mit den meist hochstämmigen Obstbäumen (Apfel-, Birnen-, Zwetschgen-, Kirsch- oder auch Walnussbäume, häufig in alten, regionaltypischen Sorten) einerseits schützenswertes Kulturgut, bieten aber auch zahlreichen Pflanzen und Tieren Lebensraum. Sie prägen mit ihrem deutlich sichtbaren jahreszeitlichen Wandel die Landschaft und binden die Ortschaften in die Umgebung ein. Auch als Erholungsraum für den Menschen haben sie ihren Wert.

Mangelnde Pflege
Alter Apfelbaum
Eine Gefährdungsursache der Obstbäume ist mangelnde Pflege. Ein regelmäßiger Schnitt alle paar Jahre erhält einerseits die Vitalität der Bäume und verhindert andererseits Bruch von überlasteten Ästen.



Intensive landwirtschaftliche Nutzung
Bei intensiver Landwirtschaftlicher Nutzung mit oft großen Maschinen wird bei der Bearbeitung oft keine Rücksicht auf noch vorhandene Obstbäume genommen.
Baumruine

Baumschnittkurs
Baumpflege
Mitglieder der Agendagruppe Umwelt haben an Obstbaumschnittkursen teilgenommen und ihr Wissen bei einem selbst veranstalteten Kurs weitergegeben. Dabei wurden bei Gemünden zwei Apfelbäume auf Gemeindegrundstück geschnitten, die von einem Gemündener im Rahmen einer Obstbaumpatenschaft gepachtet wurden. 





Obstbaumpatenschaften
Im Herbst 2010 hat die Agendagruppe drei Obstbäume bei Riedelbach, die von frei wachsenden Hasel- und Holunderbüschen bedrängt wurden, frei gestellt. Ziel ist es solche Obstbäume, die auf gemeindeeigenen Flächen stehen, im Rahmen von Obstbaumpatenschaften "Pflege gegen Obst" zu verpachten. Interessenten können sich bei der Gemeinde Weilrod oder bei der Agendagruppe Umwelt melden.
Eingewachsener Apfelbaum
 von Sabine Neugebauer