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Mittwoch, 17. Juli 2013

Impressionen - Riedelbacher Heide


Ein Perlglanzspanner (Campaea margaritata) ruht sich im Gras aus. (Foto: S: Neugebauer)

Quelle: http://www.schmetterling-raupe.de/

Montag, 15. Juli 2013

Pferdezüchter dürfen keine Zäune errichten

Artikel aus der Taunus Zeitung vom 28. Juni 2013

Neuweilnau. Die Espabar ist so etwas wie ein Treffpunkt für die Agendagruppe Umwelt geworden. Auch zur aktuellen Sitzung trafen sich die Mitglieder dort, um sich über Zäune zu informieren, die um Felder gezogen sind und inzwischen zerfallen.

Denn, so berichtete Forstamtsmitarbeiter Thomas Götz, Wildtiere könnten manche Zäune nicht erkennen. Die Folge: Das Geweih verfängt sich im alten Zaun. Der Hirsch rennt mit den Bändern oder Zaunstücken im Geweih davon. Schlimmstenfalls bleibt er im Zaun stecken.
Dr. Dr. Dieter Selzer von der Unteren Naturschutzbehörde erklärte dazu, dass es nur Landwirten und der Forstwirtschaft erlaubt sei, in der freien Natur Zäune zu errichten. Pferdehaltern ist dies nicht erlaubt. „Mobile Zäune sind als Eingrenzung für Pferde erlaubt, müssen aber wieder entfernt werden“, sagte der Fachmann.
Gerade, also waagerechte Teile könnten Wildtiere erkennen. Sobald eine solche Abtrennung aber zuwächst oder durchhängt, sehen die Tiere das nicht mehr. Die Gefahr, sich daran zu verletzen, ist sehr groß, betonte auch Thomas Götz. 
Die Agendagruppe appelliert daher an alle Bürger, solche alten Zäune bei dem Vorsitzenden der Agendagruppe, Albrecht Cromm, unter der Telefonnummer (06083) 958735 zu melden. Die Gruppe will sich dann mit den Besitzern in Verbindung setzen und dafür sorgen, dass solche Gefahrenquellen zurückgebaut werden.
Desweiteren macht die Agenda Umwelt auch auf das Problem mit Unkrautvernichtungsmitteln aufmerksam. Es gibt nämlich Landwirte, die ihre Ackerränder mit Gift spritzen. Das sei aber verboten. Auch hier bittet die Agendagruppe Umwelt um Meldung, wenn Bürger ein solches Vorgehen beobachten. (msc)

Mittwoch, 10. Juli 2013

Riedelbacher Heide - Heidepflanzen


Ein wenig schwierig war es schon, aber bei meinem Spaziergang durch die Riedelbacher Heide habe ich sie trotzdem gefunden: unsere im Herbst gepflanzten, von der Gärtnerei Pippert aus von uns hier gesammelten Samen angezogenen Heidepflanzen. Und angewachsen sind viele davon auch.

Sabine Neugebauer

Impressionen - Riedelbacher Heide

Fingerhut im Licht eines Sommerabends

Sonntag, 5. Mai 2013

Samstag, 4. Mai 2013

Laichwanderung 2013 im mittleren Weiltal ist vorbei. Deutlich mehr Tiere als im Vorjahr gesammelt.

Nach 47 Tagen endete die Laichwanderung der Amphibien im mittleren Weiltal am 22.04.2013. Sowohl an der Ziegelhütte, als auch an der Emmershäuser Hütte konnten mehr Amphibien als im Vorjahr gesammelt werden. Die strenge Spätwinter sorgte jedoch für einen recht ungewöhnlichen Verlauf.

Die Zäune an der Ziegelhütte und der Emmershäuser Hütte wurden in diesem Jahr am 07.03. aufgebaut, genau eine Woche später als im Vorjahr. Die milden Nachttemperaturen der Folgenächte sorgten für einen sprunghaften Beginn der Wanderung, beinahe ausnahmslos wanderten Frösche.
Doch danach sanken die Temperaturen rasch ab und der strenge Spätwinter sorgte für eine beinahe 30 Tage lange Wanderpause. Nun war Geduld bei allen Helfern gefragt. Schließlich mussten alle Sammeleimer regelmäßig kontrolliert werden, ob nicht vielleicht doch ein Tier hineingefallen war.
Als dann die Temperaturen endlich Mitte April über die kritische 5°-Marke stiegen saßen die Tiere buchstäblich in der Startlöchern. Entsprechend geballt wurden dann die Zäune "gestürmt" und die Eimer füllten sich. So wurden am 11.04.2013 fast 400 Tiere an beiden Zäunen gesammelt und über die Straße getragen.

An dieser Stelle vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die insgesamt 1282 Tiere (972 Kröten, 296 Frösche und 45 Molche) gerettet. An beiden Orten wurden mehr Tiere gesammelt als im Vorjahr. Wir hoffen sehr, dass sich diese positive Tendenz auch in den nächsten Jahren fortsetzt.

Gruß
Thomas Dietrich
Ergebnis 2013

Artenverteilung 2013
Tendenzen

Dienstag, 23. April 2013

1156 Tiere über die Weilstraße getragen; Usinger Anzeiger vom 19.04.2013

Bergmolch

Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 19.4.2013

Agendagruppe Weilrod zieht positive Bilanz ihres Amphibienschutzprogramms – Neues Projekt: alte Müllkippen

NEUWEILNAU (sn). Schon 1156 Frösche, Kröten und Molche haben die Amphibienfreunde bisher in diesem Frühjahr über die Weilstraße getragen. Dies berichtete Thomas Dietrich bei der jüngsten Sitzung der Agendagruppe Umwelt am Montagabend in der „Espabar“ in Neuweilnau.

Krötenpaar
Nachdem Anfang März an zwei warmen Tagen bereits die meisten Frösche an der Ziegelhütte auf Achse waren, lähmte das kalte Frühjahr den Wandertrieb zum Laichgewässer über vier Wochen. Erst jetzt nach dem milden Frühlingsregen waren die Amphibien wieder unterwegs zu ihren Teichen. Und dabei hat sich der verlängerte Zaun im Bereich der Emmershäuser Hütte bewährt. Hier konnten keine überfahrenen Tiere mehr festgestellt werden. Das Projekt Amphibienschutz wird dann bald wieder bis zum nächsten Februar ruhen. 

Müllkippe bei Neuweilnau
Darum nimmt sich die Umweltgruppe neuer Themen an. Schon bei der vorausgegangenen Sitzung kam das Thema „alte Mülldeponien“ auf. Jeder Weilroder Ortsteil hat so eine. Meist sind sie überwuchert und fast vergessen. Aber an manchen Orten kommen sie wieder zu Tage wie bei Neuweilnau und bei Winden. In einer Ortsbesichtigung zusammen mit Thomas Götz von Hessen-Forst will sich der Vorsitzende der Gruppe, Albrecht Cromm, selbst ein Bild machen. Eigentlich ist hier die Gemeinde in der Pflicht und auch bereit aufzuräumen. Andere Überreste in der Landschaft brachte Thomas Götz zur Sprache. Als Beispiel nannte er alte Zäune entlang nicht mehr genutzter Weiden im Schnepfenbachtal. Diese seien Fallen für das Wild aber auch für Spaziergänger Stolperdrähte, beeinträchtigten das Bild und erschwerten die Pflege der Wiesenränder. Hier seien die alten Eigentümer als Verursacher gefragt. Doch vielfach seien diese nicht auffindbar oder in der Lage diese Zäune zu entfernen. Für die vegetationslose Zeit wird hier ein Arbeitseinsatz angestrebt, bei dem die Drähte von Hand oder mit Hilfe von Fahrzeugen entfernt werden sollen. 

Marlis Teubert brachte das Thema Landschaftspflege auf. Als gelungenes Beispiel nannte sie die Heckenpflanzung in Emmershausen durch Jagdpächter Roland Fetz. Einerseits gebe es zwar stellenweise noch recht viel Feldhecken, doch diese müssten regelmäßig gepflegt, fachgerecht auf den Stock gesetzt werden, um weiterhin ihre Funktion zu erfüllen. In anderen Bereich wie bei Niederlauken dagegen sei die Landschaft regelrecht ausgeräumt, es fehlten Hecken als Vernetzungselemente. Außerdem wurde das Verbuschen von Wiesen, die fehlende Pflege der Bach begleitenden Gehölze oder fehlender Schnitt von Streuobstbäumen in der Landschaft genannt. „Die Landschaftspflege in Weilrod ist ein große Baustelle“, fasste Götz zusammen. In diesem Zusammenhang kam die Frage auf, was eigentlich der Landschaftspflegeverband mache. 

Ein anderes Projekt hat die Agendagruppe in „trockene Tücher“ gebracht. Die Natur- und Umweltferienspiele werden in Zusammenarbeit mit der Schulsozialpädagogin Elisabeth Sommer der Max-Ernst-Schule, dem Gemeindepädagogen Volkmar Janke sowie der Naturparkwanderführerin und Kräuterexpertin Monika Reuter-Heilhecker, dem AG-Leiter Werken Reinhard Walther sowie Waldpädagogin Bhavana Kaiser von Hessen-Forst durchgeführt. In der letzten Sommerferienwoche vom 12. bis 16. August werden Kinder ab der dritten Klasse in und an der Max-Ernst-Schule betreut. Dabei stehen das Sammeln und Verarbeiten von Kräutern, der Bau von Nistkästen oder Insektenhotels und das Thema „200 Jahre Nachhaltigkeit“ auf dem Programm. In der Runde der Agendamitglieder wurden aber auch weitere Themen, wie die Gründung der Energiegenossenschaft und die Einführung weiterer Mülltonnen in Weilrod diskutiert.


Fotos: S: Neugebauer

Sonntag, 21. April 2013

Impressionen - Riedelbacher Heide

Das erste frische Grün zeigt sich auf der Riedelbacher Heide – das Wald-Geißblatt treibt aus. Foto: S. Neugebauer

Donnerstag, 18. April 2013

Impressionen

Leberblümchen (Hepatica nobilis), gesehen nahe des Segelflugplatzes Riedelbach. (Foto: S: Neugebauer)

Die Stiftung Naturschutz Hamburg kürte das Leberblümchen zur Blume des Jahres 2013.
Das Leberblümchen ist nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) in Deutschland „besonders geschützt“. Es darf weder gepflückt noch ausgegraben werden. (Quelle: Wikipedia)

Dienstag, 16. April 2013

Naturschutz in Waldems - Veranstaltungsplan 2013






Freitag 26. April
15 Uhr
Tag des Baumes – Pflanzung des Jahresbaumes (Wildapfel)

Reichenbach, Feldscheune
Mittwoch, 1. Mai (Feiertag)
6 Uhr
Vogelstimmenwanderung mit Jürgen Reimann anschl. Zünftiges Frühstück beim Maiausschank der Sängervereinigung 1861 e.V. Steinfischbach

Steinfischbach, Kulturhalle
Sonntag, 2. Juni
9 Uhr
Orchideen und andere Wildblumen, Exkursion von und mit Thomas Fittkau, NABU Bad Camberg

Oberreifenberg, Parkplatz am Ortsausgang in Richtung Feldberg
Freitag, 10. Bis Sonntag, 12. Mai
stets
Stunde der Gartenvögel – Mitmach-Aktion des NABU

überall
Sonntag, 16. Juni
9 Uhr
Kernflächen im Waldemser Gemeindewald Waldbegang mit Revierförster Bernd Maurer

Noch offen
Sonntag, 30. Juni
14 Uhr
Wanderer zu Gast in der Feldscheune
Reichenbach, Feldscheune
Sommerpause

Sonntag, 1. September
9 Uhr
Kohlenmeiler in unserer Heimat, Exkursion von und mit Dr. Rainer Dambeck, Idstein Nieder-Oberrod

Steinfischbach, Parkplatz Toten-kopf
Sonntag, 15. September
9 Uhr
Frühherbstliche Exkursion von und mit Frau Dr. Maria Weißbecker

offen
Donnerstag, 3. Oktober (Feiertag)
10 Uhr
18. Apfelfest am Tag der Deutschen Einheit
Reichenbach in und rund um die Feldscheune
Samstag, 19. Oktober
9 Uhr
Pilze sammeln & genießen, Exkursion und mehr von und mit Bernhard Broschart

noch offen
Freitag, 15. November
20 Uhr
Zugvögel auf Rast in Israel, Mediavortrag von und mit NABU-Mitglied Dr. Bengt-Thomas Gröbel alternatives Thema: Heimische Vögel im Wald
Wüstems, Emstalhalle