Sabine Neugebauer
Weblog der Agendagruppe Umwelt der Gemeinde Weilrod im Hochtaunuskreis
Stichwörter
Dienstag, 28. September 2021
Klimademo am 24. September
Samstag, 4. September 2021
Unsere nächste Sitzung (am 8.9.) Verschoben auf den 22.9.!
Verschoben auf den 22. September!
Liebe Umweltfreunde,
am kommenden Mittwoch 8.9. wollen wir uns um 19.30 Uhr voraussichtlich
in der Espabar treffen. Evtl. müssen wir den Ort aber nochmal ändern.
Auf der Tagesordnung stehen folgende Themen:
- Heckenpflanzung Riedelbach, Termin, Zaun, Absprache mit Gemeinde zum
Fräsen
- Arbeitseinsatz Riedelbacher Heide + Nistkastenreinigen
-
Insektenhäuser (der Gemeinde)
- Umwelttag der Gemeinde Weilrod am 30.10., Einsammeln von Müll hinter
dem Gebäude Freund und Dirks (alternativ an der Weil)
- Obstwiesen: Apfelernte
- Besprechung der Aufgabenverteilung
- Verschiedenes
Bitte beachtet die 3G-Regel!
Viele Grüße
Eva, Marlis und Sabine
Montag, 30. August 2021
Buchtipp
Heute habe ich das Buch „Anstiftung zum gärtnerischen Ungehorsam – Bekenntnisse einer Guerillagärtnerin“ von Christiane Habermalz zu Ende gelesen. Dies Buch möchte ich Euch wärmstens empfehlen! Frau Habermalz berichtet darüber, was sie selbst im Laufe der Jahre über Insekten und Insektenpflanzen gelernt hat. Sie lehnt sich gegen sterile Grünflächen, aufgeräumte Gärten und abgemähte Wildpflanzen auf. Auf 6 m² Fläche legt sie in ihrem eigenen Garten Mitten in Berlin ein kleines Biotop an und schreibt über dessen Entwicklung. Durch ihren Beruf als Radiojournalistin, berichtet sie auch über einige interessante Interviews mit Verantwortlichen in den Kommunen und Wissenschaftlern. Das Buch ist leicht zu lesen und mit viel Humor geschrieben. Außerdem gibt sie viele nützliche Tipps, um ganz einfach selbst aktiv zu werden.
Gruß
MarlisMontag, 9. August 2021
Kleiber
Seit
wir auch im Sommer die Vögel füttern, ist in unserem Garten immer etwas
los. Jetzt hat sich auch ein Kleiber eingestellt. Diesen Morgen
durchsuchte er die Spalten meiner Trockenmauer und durchstöberte das
Moos auf der Mauer nach Insekten.
Montag, 26. Juli 2021
Hecke am Spielplatz DGH Riedelbach
Der Spielplatz am Riedelbacher Dorfgemeinschaftshaus liegt dicht an der viel befahrenen Bundesstraße 275. Er ist nur durch einen Holzzaun und einige Meter Wiese von ihr getrennt. Früher wuchs eine Hecke aus einheimischen Sträuchern entlang des Zaunes. Es sind nur noch einige Relikte davon vorhanden.
Die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod plant, hier wieder eine frei wachsende Hecke, zwei bis dreireihig, zu pflanzen. Folgende Straucharten kommen hier in Frage:
- Berberis vulgaris (Sauerdorn), wertvoll als Vogelschutz, -nähr und -nistgehölz, wichtige Insektenweide, z.B. für Distelfalter, Baumhummel und Schwebfliegen
- Conus mas (Kornelkirsche), wichtiges Insektennährgehölz, sehr früh blühend, Vogelnährgehölz
- Cornus sanguinea (Hartriegel), Früchte roh schwach giftig, gutes Bienen- und Vogelnährgehölz
- Corylus avellana (Haselnuss), wichtige Bienenweide, Nüsse für heimische Vogel- und Kleinsäugerarten
- Crataegus monogyna (Weißdorn), wertvolle Futterpflanze für viel heimische Kleinsäuger, Vogel- und Falterarten, die nektarreichen Blüten werden von 60 heimischen Falterarten besucht
- Ligustrum vulgare (Liguster), Früchte schwach giftig, Insektenfutterpflanze
- Lonicera xylosteum (Heckenkirsche), Früchte schwach giftig, aber Futterpflanze des kleinen Eisvogels, für Raupe des Hummelschwärmers, Blüten für Nachtschmetterlinge, Früchte Vogelnahrung
- Ribes uva-crispa (Stachelbeere), Blüten produzieren reichlich Nektar, Vogelnährgehölz
- Rosa arvensis (Feld-Rose), gutes Vogelschutzgehölz
- Rosa canina (Hunds-Rose), Vogelnährgehölz, Blüten werden von Insekten wegen des Pollens besucht
- Rosa rubiginosa (Wein-Rose), Vogelschutzgehölz
- Sambucus nigra (Holunder), Früchte roh leicht giftig, Nahrung für Raupen vieler Falterarten, gute Bienen und Insektenweide, Vogelnährgehölz
- Viburnum lantana (Wolliger Schneeball), Früchte evtl. leicht giftig, Blüten werden von vielen Insektenarten besucht, Vogelnährgehölz
Auf Sträucher mit stark giftigen Früchten wie Euonymus europaea, (Pfaffenhütchen) muss hier aufgrund der Nähe zum Spielplatz verzichtet werden.
Im Bereich am Dorfgemeinschaftshaus soll auch ein blütenreicher Staudensaum entwickelt werden mit Arten wie:
- Wirbeldost, Hundszunge, Wegwarte, Wilde Möhre, Natternkopf, Labkräuter, Wiesenstorchschnabel, Hufeisenklee, Fette Henne, Witwenblume, Margerite, Hornklee, Moschus-Malve, Echter Dost, Habichtskraut, Seifenkraut, Kronwicke, Rote Lichtnelke, Rainfarn, Beinwell, Thymian…
In der Hecke sollen Lesesteinhaufen und Totholzhaufen als weitere Biotopelemente dienen.
Eine Schautafel zu den Gehölzen kann über deren ökologischen Wert aufklären. Ein Wildbienenhaus kann das Angebot ergänzen. Die Kinder können hier in einer geschützten Umgebung Pflanzen und Tiere der Heimat beobachten und kennenlernen.
Die Länge der Hecke entlang des Zauns beträgt etwa 60 Meter, plus etwa 10 Meter auf dem Hang zwischen den beiden Ebenen des Spielplatzes. Insgesamt können etwa 250 Sträucher gepflanzt werden.
Um die Pflanzen für die Hecke zu finanzieren ist eine Crowdfundingaktion gestartet: https://gofund.me/d9220ec2 . Aber es sind auch Überweisungen auf das nebenstehende Konto möglich. Spendenquittungen können ausgestellt werden.
Pflege:
Die Pflege der Hecke erfolgt durch auslichten alle drei bis vier Jahre, alle sieben bis zehn Jahre kann abschnittsweise auf den Stock gesetzt werden. Der Staudensaum kann einmal im Jahr im späten Herbst, besser im zeitigen Frühjahr gemäht werden.
Montag, 14. Juni 2021
Dienstag, 25. Mai 2021
Sichtung von Feuersalamandern melden
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| Foto: Martin Brück |
Mittwoch, 19. Mai 2021
Schmetterlingsaufzucht in den Kindergärten
| Ingunn Mosbach (links) und Andrea Heuser von der Kindertagesstätte Löwenzahn in Riedelbach freuen sich über das Raupenaufzuchtset, das Martin Brück mitgebracht hat. |
Das Wunder der Metamorphose aus nächster Nähe erleben, das können jetzt wieder die Weilroder Kindergartenkinder. Am Montag überreichte Martin Brück von der Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod den Leiterinnen der vier Kindergärten beziehungsweise Kindertagesstätten Hasselbach, Gemünden, Rod an der Weil und Riedelbach jeweils ein Schmetterlingsaufzuchtset mit einigen Distelfalterrraupen. In den durchsichtigen Bechern mit Deckeln haben die Raupen genug Nahrung für ihre Entwicklung bis zu den Puppen. Wenn sie dann ausschlüpfen, werden die bunten Falter in einem Netz noch einige Tage gefüttert, bevor sie unter den Augen der Kinder an einem sonnigen Tag frei gelassen werden.
Donnerstag, 6. Mai 2021
Amphibienwanderung im Weiltal abgeschlossen
In diesem Jahr zog sich die Amphibienwanderung aufgrund der Kälte lange hin und verlief in mehreren kleinen Wellen. Selbst nachdem wir den Amphibienzaun an der Ziegelhütte abbauen mussten, da der Pferdehalter seine Weide nutzen wollte, wurden in einer Regennacht noch Kröten beim Überqueren der Straße in Richtung Teiche gesehen. Aber trotzdem haben wir an der Emmershäuser Hütte so viele Kröten wie noch nie über die Straße getragen. Auch an der Ziegelhütte haben wir guten Durchschnitt erreicht Nur fehlen hier mittlerweile die Frösche. Aber auch in Gemünden waren die Zahlen mit knapp 400 Kröten nicht schlecht, obwohl oberhalb des Zaunes Waldarbeiten im Gange waren. Auf der Seite sind die Statistiken zu finden: Weiltalamphibien
Dienstag, 2. März 2021
Arbeitseinsatz Heegers Wiese
Die Brutzeit der Vögel hat begonnen. Schon schauen sich die Meisen nach einem Nistkasten um und die Elstern tragen erste Zweige zum Nistplatz. Darum war es am Sonntag höchste Zeit für die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod das Schnittgut auf der gemeinsam mit der Familie Heeger betreuten Obstwiese bei Rod an der Weil wegzuräumen. Kurz vorher hatten Stefan Schreiber und Andreas Heeger einige der 17 Apfelbäume auf der Wiese geschnitten. 2017 hatten Heegers und die Umweltgruppe die Pflege der Wiese übernommen. Damals waren die Bäume in einem desolaten Zustand, Äste waren nach reichem Fruchtbehang heruntergebrochen, die Bäume waren zu groß geworden, die Wiese darunter bekam kaum noch Licht. In den vergangenen Jahren wurden die Bäume langsam wieder in Form gebracht. Nur einige sind noch deutlich zu hoch und zu ausladend. Hierzu möchte die Umweltgruppe einen Hubwagen oder ähnliches einsetzen, um auch die höchsten Äste entfernen zu können. Aber jetzt am Sonntag wurde erst einmal aufgeräumt, sieben freiwillige Helfer schleppten die Äste an den Rand der Wiese um sie dort aufzuschichten. Auch diese aufgeschichteten Astwälle bieten manch Vogelart Nistmöglichkeit und auch anderes Kleingetier freut sich über Versteckmöglichkeiten. Auf der Obstwiese selbst werden bald wieder die Schafe der Familie Heeger weiden und die Blau- und Kohlmeisen können in Ruhe ihre Nistkästen beziehen. Aber auch für Steinkäuze sind Röhren vorhanden und für Bilche spezielle Kästen.





