Da ich jetzt auch die Pflege der Seite "Weiltalamphibien" übernommen
habe, werden jetzt dort aktuelle Meldungen rund um die
Amphibienwanderung an Emmershäuser Hütte und Ziegelhütte veröffentlicht.
Ergebnisse selbstverständlich aber auch hier.
Sabine Neugebauer
Weblog der Agendagruppe Umwelt der Gemeinde Weilrod im Hochtaunuskreis
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Donnerstag, 5. März 2020
Freitag, 21. Februar 2020
Helfer bei der Amphibienwanderung gesucht
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| Amphibienzaunaufbau |
| Kröten bei der "Freilassung" |
Die
Tage werden länger, die Temperaturen steigen, die Amphibien machen
sich wieder auf den Weg zu ihrem Laichgewässer. So auch im Weiltal
und im Sattelbachtal. Am Samstag, 29. Februar, 10 Uhr, lädt die
Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 zum Aufbau des Amphibienzaunes an
der Ziegelhütte bei Rod an der Weil ein. Wenn genügend
Arbeitskräfte zusammenkommen, wird auf der Obstwiese bei Neuweilnau
auch das Schnittgut der Obstbäume zusammengetragen und zu einer
Benjeshecke aufgeschichtet. Wenn nicht, wird dies am Alternativtermin
am 7. März erledigt. Aber auch beim Einsammeln der Frösche, Kröten
und Molche an den Amphibienzäunen an der Ziegelhütte, an der
Emmershäuser Hütte und in Gemünden werden noch freiwillige Helfer
gesucht. Bei Interesse wird ein Termin vereinbart, um die Örtlichkeit
zu zeigen und die Vorgehensweise zu besprechen.
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| Teichmolch |
Samstag, 1. Februar 2020
Böden: wertvoll, komplex, sensibel, lebenswichtig, schützenswert
Ein „Stiefkind des Umweltschutzes“
stand am Mittwochabend im evangelischen Gemeindehaus von Altweilnau
im Mittelpunkt: Boden. Dr. Maren Heincke, Bodenkundlerin, Referentin
des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche
in Hessen und Nassau, erläuterte den rund 50 Zuhörern auf Einladung
vom BUND Ortsverband Usingen/Neu-Anspach und der Umweltgruppe der
Lokalen Agenda 21 Weilrod Bedeutung und Gefährdung dessen, was wir
täglich mit Füßen treten.
„Böden sind wertvoll, komplex,
sensibel, lebenswichtig und darum schützenswert“, so Heincke.
Bereits 1972 sei in der europäischen Bodencharta Bedeutung und
Schutz von Böden niedergeschrieben worden. „Das Problem ist, vom
Wissen zum Handeln zu kommen“, mahnte die Bodenkundlerin an. Boden
habe vielfältige Funktionen, wie Nahrungsmittelproduktion,
Wasserreinigung, CO2-Speicherung,
Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen, Speicher für
Natur- und Kulturgeschichte aber eben auch Fläche für Wohnen,
Gewerbe und Infrastruktur. Und da der Anteil an hochproduktiven Böden
auf einer Weltkarte dargestellt verschwindend gering ist, komme dem
Erhalt dieser Standorte größte Bedeutung bei. „Der Run um Boden
und Wasser hat schon begonnen“, sagte die Referentin, gute Böden
würden bereits von Investoren aufgekauft. Und sie schlug einen Boden
von Mangelernährung und Übergewicht, über die
CO2-Speicherfähigkeit
von Ozeanen, Böden und Wäldern bis in zu Frauenrechten.
Jochen
Kramer, Mitglied des Landesvorstands des BUND Hessen, zeigte die
Positionen des BUND Hessen zu Flächenschutz, Regional- und
Stadtplanung auf. Aber zunächst ging er auf die Herausforderungen
des Klimawandels ein, der durch nicht erwartete und einberechnete
Faktoren wie das Auftauen von Permafrostböden und damit Freisetzung
von CO2
sowie die weltweiten Waldbrände noch schneller voranschreite.
Dadurch komme es verstärkt zur Wüstenbildung. So auch schon in
Teilen Brandenburgs. Was wiederum landwirtschaftlich nutzbare Flächen
betreffe. Und hier in Frankfurt wolle man beste Böden in Bauland
umwandeln. Oder weitere Logistik-Zentren auf Ackerflächen bauen. Bei
diesem Thema seien sich der Hessische Bauernverband und der BUND
einig: Der Flächenverbrauch müsse möglichst schnell auf Netto Null
sinken. Aber hier seien die Ziele der Bundesregierung kürzlich
wieder abgeschwächt worden. So sei auch eine Dichte von 25
Wohneinheiten je Hektar, wie sie hier im Wohnbaugebiet Neuerborn in
Altweilnau angestrebt werde „überholt“. „Man müsste bei 40
Wohneinheiten je Hektar anfangen“, so Kramer.
| Jochen Kramer (von links), Dr. Maren Heincke, Eva Holdefer, Marlis Teubert und Friederike Schulze plädieren für verstärkten Bodenschutz. |
Auch Friederike
Schulze, Vorsitzende des BUND-Ortsverbandes Usingen/Neu-Anspach
teilte diese Ansicht. Die geringe Bebauungsdichte dieser
„Trabantenstadt“ sei nicht mehr zeitgemäß. Vorrangig sei die
Nutzung von Baulücken sowie die Innenverdichtung, da dann keine
neuen Straßen nötig seien. „Jeder von uns muss die Komfortzone
verlassen“, betonte sie, Wohnzimmer von 50 Quadratmetern Größe
seien inakzeptabel. Aus den Reihen der Zuhörer, zu denen viele
Altweilnauer zählten, aber auch einige Vertreter der Landwirtschaft
sowie zwei Mitglieder des Weilroder Gemeindevorstands, kamen
interessierte Rückfragen und Anregungen. So regte Hans Krieg
beispielsweise an, nur noch Null-Energiehäuser und
Mehrgenerationenhäuser zu bauen. Aber dazu gebe es keine Vorgaben im
Bebauungsplanentwurf. Marlis Teubert, Vorsitzende der Umweltgruppe,
wies darauf hin, dass der Bebauungsplan „Neuerborn“ vom 27.
Januar bis zum 28. Februar offenliegt, so dass jeder seine Anregungen
und Bedenken vorbringen kann. Dazu betonte Teubert, dass die ursprüngliche Planung nur einen Bruchteil der jetzt vorgelegten Planung umfasst habe.
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| Das rot schraffierte Gebiet umfasst die Fläche, für die ursprünglich ein Baugebiet geplant wurde. |
Sonntag, 5. Januar 2020
Vortrag und Diskussion zum Thema „Boden Wert schätzen“
In Hessen werden täglich Flächen in der Größe von mehr als vier Fußballfeldern versiegelt. Grund dafür ist einerseits die Zunahme der Bevölkerung, aber auch der stetige Anstieg der Ansprüche der Menschen. So schrumpfen nicht nur in Hessen und Deutschland, sondern weltweit die natürlichen Lebensräume und landwirtschaftlichen Flächen besorgniserregend.
Darum wird am Mittwoch, 29. Januar, 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus von Altweilnau Dr. Maren Heincke, Bodenkundlerin, Referentin des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, über die Bedeutung der Böden als Lebensgrundlage des Menschen sprechen. Zu dieser Veranstaltung laden der BUND Hessen in Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Usingen/Neu-Anspach und die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod ein. Anlass ist die aktuelle und künftige Stadtplanung in Weilrod auf wertvollen Grünflächen.
„Boden ist Leben!" unter dieser Prämisse erläutert die Referentin, dass Böden oft als bloße Flächen betrachtet werden, jedoch Bestandteil unseres Ökosystems und eines der kostbarsten Güter der Menschheit sind. Böden sichern unsere Lebensmittelproduktion, reinigen das Grundwasser, regulieren das Klima und bieten Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Hoch ertragreiche Böden werden von den kommenden Generationen zur Lebensmittelproduktion benötigt. Deswegen ist eine globale und nachhaltige Bodenpolitik unverzichtbar. Jochen Kramer, Mitglied des Landesvorstands des BUND Hessen, zeigt die Positionen des BUND Hessen zu Flächenschutz, Regional- und Stadtplanung auf. Der BUND fordert eine nachhaltige Regional- und Stadtplanung, die den Erhalt der ökologischen Lebensgrundlagen für kommende Generationen langfristig sichert. Im Anschluss an den Vortrag findet eine Fragerunde statt und es besteht die Möglichkeit zur Diskussion des Themas. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Dienstag, 31. Dezember 2019
Donnerstag, 12. Dezember 2019
Einladung zum Vortrag Bodenschutz
Die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod lädt in Zusammenarbeit mit dem BUND Hessen für Mittwoch, 29. Januar 2020, 19 Uhr, zu einem Vortrag zum Thema Bodenschutz ins Evangelische Gemeindehaus Altweilnau ein. Dr. Maren Heincke wird über die Ressource Boden als unvermehrbares Gut sprechen. Die Bundesregierung strebt bis 2050 sogar das Flächenverbrauchsziel Netto-Null an. Denn Böden erfüllen vielfältige Funktionen, die für Menschen und Umwelt wichtig sind und zum Erhalt der Ökosysteme beitragen. Sie wirken als Filter und Puffer gegenüber Schadstoffeinträgen und schützen Gewässer und das Grundwasser, sie sind Bestandteil der natürlichen Wasser- und Stoffkreisläufe, wichtiger CO2-Speicher und ein elementarer Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen. Durch Baugebiete, ob Gewerbe oder Wohnen, aber auch durch neue Straßen und andere Infrastruktur werden weitere Bodenflächen zerstört. Der BUND wird Infomaterial zum Thema Boden auslegen.
Samstag, 16. November 2019
Da waren wir auch dabei!
Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 16.11.2019:
https://www.usinger-anzeiger.de/lokales/neu-anspach/erste-fridays-for-future-demonstation-im-hochtaunuskreis-trifft-auf-breite-unterstutzung_20704757
Zwei Mitglieder der Umweltgruppe mit drei Personen Anhang sind bei der
Demonstration mitgegangen. Erkennbar ganz hinten am Schild: "...machen".
https://www.usinger-anzeiger.de/lokales/neu-anspach/erste-fridays-for-future-demonstation-im-hochtaunuskreis-trifft-auf-breite-unterstutzung_20704757
Zwei Mitglieder der Umweltgruppe mit drei Personen Anhang sind bei der
Demonstration mitgegangen. Erkennbar ganz hinten am Schild: "...machen".
Pflanzaktion
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| Mitglieder der Umweltgruppe beim pflanzen. Foto: Andrea Stieber |
| Etwa 30 freiwillige Helfer pflanzen Bäume und Sträucher zwischen Mauloff und Riedelbach. |
| Pause, Stärkung und Information müssen sein. |
Sonntag, 10. November 2019
Weilroder Umweltpreis 2019
Hühnerhaltung im Kindergarten, mit diesem Projekt verdiente sich die Kindertagesstätte Eigensinn in Rod an der Weil ein Drittel des Weilroder Umweltpreises. Am Sonntag, 27. Oktober, beim herbstlichen Ehrenamtsempfang im Saalbau Felsenkeller in Rod an der Weil nahmen die Leiterin der Kindertagesstätte Claudia Schwirkosch und ihre Kollegin Julia Lootz-Kriebel die Anerkennung aus den Händen von Parlamentsvorsteher Mario Lauth und Bürgermeister Götz Esser entgegen. Dies sei ein ganz besonderes Projekt, ein neuer Ansatz und erzieherisch wertvoll, betonte Esser. Eine noch sehr junge Gruppe, die baptistische Pfadfinderschaft, Siedlung Weilrod, erhielt den zweiten Teil des Umweltpreises. Hier nannte der Bürgermeister insbesondere Müllsammelaktionen und Aufforstungsarbeiten. Ein „lokaler Dauerbrenner" sei die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod, so Esser, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feierte. Sie habe schon viele Projekte angestoßen wie die Ferienspiele an der Max-Ernst-Schule mit dem Schwerpunkt Natur- und Umwelt. Aber auch die Pflege von zwei Obstwiesen liege in ihren Händen.
Dienstag, 5. November 2019
Nistkastenreinigungsaktion
Einige zusätzliche farbige Tupfen mischten
sich am Samstagvormittag in die mal noch herbstlich bunte, mal eher
november-trübe Riedelbacher Heide. Unter der Leitung von Eva
Holdefer und Wolfgang Kopiske reinigten etwa 20 Pfadfinder von der baptistischen
Pfadfinderschaft, Siedlung Weilrod, sowie einige Kinder und
Erwachsene von der Trialgruppe der Radfahrvereinigung
„Vorwärts“ Neu-Anspach die Nistkästen im Naturschutzgebiet.
Dort wurden nämlich vor einigen Jahren von der Trialgruppe, die
damals noch dem Motorsportclub Riedelbach angegliedert war, über 40
Vogelnistkästen sowie einige Fledermauskästen an den Bäumen als
Ausgleichsmaßnahme für die Anlage des Trialgeländes aufgehängt.
Und da sich im alten Nistmaterial Ungeziefer einquartiert, das
Jungvögeln schaden kann, müssen die Kästen jährlich nach der
Brutsaison gereinigt und am besten ausgeflammt werden. So zogen die
Kinder und Erwachsenen mit Leitern, Kratzern und Lötlampe
ausgerüstet von Baum zu Baum. Eine übrig gebliebene, zarte,
hellblaue Eierschale faszinierte die Kinder, genau wie die kunstvoll
aus Blättern, Moos, Grashalmen und Haaren aufgeschichteten und
verwobenen Nester. Blaumeise und andere kleine Meisen, die größeren
Kohlmeisen aber auch Kleiber, Trauerschnäpper oder Baumläufer
finden hier entsprechend ihrer Vorlieben gestaltete Nistkästen. Jetzt wurde auch begonnen, die Nistkästen
mit gut sichtbaren Nummern zu versehen, damit man einen besseren
Überblick hat und eventuell auch notieren kann, welche Kästen genutzt
wurden.
| Eva Holdefer (von rechts), Andrea Stieber und Wolfgang Kopiske reinigen mit den Pfadfindern und Mitgliedern der Trialgruppe die Nistkästen. |
| Wolfgang Kopiske nummeriert die Kästen |
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| Eva Holdefer zeigt den Kindern die verbliebene Eierschale. Foto: Andrea Stieber |
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| Gemeinsames, abschließendes Essen. Foto: Andrea Stieber |
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