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Sonntag, 5. Januar 2020

Vortrag und Diskussion zum Thema „Boden Wert schätzen“

In Hessen werden täglich Flächen in der Größe von mehr als vier Fußballfeldern versiegelt. Grund dafür ist einerseits die Zunahme der Bevölkerung, aber auch der stetige Anstieg der Ansprüche der Menschen. So schrumpfen nicht nur in Hessen und Deutschland, sondern weltweit die natürlichen Lebensräume und landwirtschaftlichen Flächen besorgniserregend. 

Darum wird am Mittwoch, 29. Januar, 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus von Altweilnau Dr. Maren Heincke, Bodenkundlerin, Referentin des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, über die Bedeutung der Böden als Lebensgrundlage des Menschen sprechen. Zu dieser Veranstaltung laden der BUND Hessen in Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Usingen/Neu-Anspach und die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod ein. Anlass ist die aktuelle und künftige Stadtplanung in Weilrod auf wertvollen Grünflächen.




 „Boden ist Leben!" unter dieser Prämisse erläutert die Referentin, dass Böden oft als bloße Flächen betrachtet werden, jedoch Bestandteil unseres Ökosystems und eines der kostbarsten Güter der Menschheit sind. Böden sichern unsere Lebensmittelproduktion, reinigen das Grundwasser, regulieren das Klima und bieten Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Hoch ertragreiche Böden werden von den kommenden Generationen zur Lebensmittelproduktion benötigt. Deswegen ist eine globale und nachhaltige Bodenpolitik unverzichtbar. Jochen Kramer, Mitglied des Landesvorstands des BUND Hessen, zeigt die Positionen des BUND Hessen zu Flächenschutz, Regional- und Stadtplanung auf. Der BUND fordert eine nachhaltige Regional- und Stadtplanung, die den Erhalt der ökologischen Lebensgrundlagen für kommende Generationen langfristig sichert. Im Anschluss an den Vortrag findet eine Fragerunde statt und es besteht die Möglichkeit zur Diskussion des Themas. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Einladung zum Vortrag Bodenschutz

Die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod lädt in Zusammenarbeit mit dem BUND Hessen für Mittwoch, 29. Januar 2020, 19 Uhr, zu einem Vortrag zum Thema Bodenschutz ins Evangelische Gemeindehaus Altweilnau ein. Dr. Maren Heincke wird über die Ressource Boden als unvermehrbares Gut sprechen. Die Bundesregierung strebt bis 2050 sogar das Flächenverbrauchsziel Netto-Null an. Denn Böden erfüllen vielfältige Funktionen, die für Menschen und Umwelt wichtig sind und zum Erhalt der Ökosysteme beitragen. Sie wirken als Filter und Puffer gegenüber Schadstoffeinträgen und schützen Gewässer und das Grundwasser, sie sind Bestandteil der natürlichen Wasser- und Stoffkreisläufe, wichtiger CO2-Speicher und ein elementarer Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen. Durch Baugebiete, ob Gewerbe oder Wohnen, aber auch durch neue Straßen und andere Infrastruktur werden weitere Bodenflächen zerstört. Der BUND wird Infomaterial zum Thema Boden auslegen.

Samstag, 16. November 2019

Da waren wir auch dabei!

Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 16.11.2019:

https://www.usinger-anzeiger.de/lokales/neu-anspach/erste-fridays-for-future-demonstation-im-hochtaunuskreis-trifft-auf-breite-unterstutzung_20704757

Zwei Mitglieder der Umweltgruppe mit drei Personen Anhang sind bei der
Demonstration mitgegangen. Erkennbar ganz hinten am Schild: "...machen".

Pflanzaktion

Mitglieder der Umweltgruppe beim pflanzen. Foto: Andrea Stieber
Eifrig buddelten heute Vormittag knapp 30 freiwillige Helfer Löcher in den Boden. Und darin versenkten sie die Wurzeln von Haselsträuchern, Wildrosen, Schneeball, Wildkirsche oder Douglasie. Selbst aus Marburg, Oberursel und Wörsdorf waren Familien gekommen, um zu helfen. Wie Thomas Götz von Hessenforst erläuterte, musste hier auf dem Höhenrücken zwischen Mauloff und Riedelbach ein etwa ein Hektar großes Stück mit Fichten aufgrund von Borkenkäferbefall gefällt werden. Als Ersatzbaumart waren bereits Douglasien gepflanzt worden, die mit dem Klimawandel besser zurecht kommen und auch hier auf dem trockenen Standort gedeihen können. Doch der Waldrand sollte auf einer Breite von etwa zehn Metern mit einheimischen Wildgehölzen gestaltet werden. Vor allem mit solchen, die sich nicht so leicht von selbst ansiedeln. Weitere Straucharten wie Holunder oder Weißdorn werden dank der Verbreitung durch Vögel dazu kommen. Und so griffen wir zu Spaten und Pickel, um zwischen Wurzeln und Steinen Raum für die Wurzeln der neuen Pflanzen zu schaffen. Um insbesondere die Wildkirschen vor Verbiss zu schützen, erhielten diese „Gitterchen“ aus Holz.

Etwa 30 freiwillige Helfer pflanzen Bäume und Sträucher zwischen Mauloff und Riedelbach.

Pause, Stärkung und Information müssen sein.

Sonntag, 10. November 2019

Weilroder Umweltpreis 2019

Hühnerhaltung im Kindergarten, mit diesem Projekt verdiente sich die Kindertagesstätte Eigensinn in Rod an der Weil ein Drittel des Weilroder Umweltpreises. Am Sonntag, 27. Oktober,  beim herbstlichen Ehrenamtsempfang im Saalbau Felsenkeller in Rod an der Weil nahmen die Leiterin der Kindertagesstätte Claudia Schwirkosch und ihre Kollegin Julia Lootz-Kriebel die Anerkennung aus den Händen von Parlamentsvorsteher Mario Lauth und Bürgermeister Götz Esser entgegen. Dies sei ein ganz besonderes Projekt, ein neuer Ansatz und erzieherisch wertvoll, betonte Esser. Eine noch sehr junge Gruppe, die baptistische Pfadfinderschaft, Siedlung Weilrod, erhielt den zweiten Teil des Umweltpreises. Hier nannte der Bürgermeister insbesondere Müllsammelaktionen und Aufforstungsarbeiten. Ein „lokaler Dauerbrenner" sei die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod, so Esser, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feierte. Sie habe schon viele Projekte angestoßen wie die Ferienspiele an der Max-Ernst-Schule mit dem Schwerpunkt Natur- und Umwelt. Aber auch die Pflege von zwei Obstwiesen liege in ihren Händen.

Dienstag, 5. November 2019

Nistkastenreinigungsaktion


Einige zusätzliche farbige Tupfen mischten sich am Samstagvormittag in die mal noch herbstlich bunte, mal eher november-trübe Riedelbacher Heide. Unter der Leitung von Eva Holdefer und Wolfgang Kopiske  reinigten etwa 20 Pfadfinder von der baptistischen Pfadfinderschaft, Siedlung Weilrod, sowie einige Kinder und Erwachsene von der Trialgruppe der Radfahrvereinigung „Vorwärts“ Neu-Anspach die Nistkästen im Naturschutzgebiet. Dort wurden nämlich vor einigen Jahren von der Trialgruppe, die damals noch dem Motorsportclub Riedelbach angegliedert war, über 40 Vogelnistkästen sowie einige Fledermauskästen an den Bäumen als Ausgleichsmaßnahme für die Anlage des Trialgeländes aufgehängt. Und da sich im alten Nistmaterial Ungeziefer einquartiert, das Jungvögeln schaden kann, müssen die Kästen jährlich nach der Brutsaison gereinigt und am besten ausgeflammt werden. So zogen die Kinder und Erwachsenen mit Leitern, Kratzern und Lötlampe ausgerüstet von Baum zu Baum. Eine übrig gebliebene, zarte, hellblaue Eierschale faszinierte die Kinder, genau wie die kunstvoll aus Blättern, Moos, Grashalmen und Haaren aufgeschichteten und verwobenen Nester. Blaumeise und andere kleine Meisen, die größeren Kohlmeisen aber auch Kleiber, Trauerschnäpper oder Baumläufer finden hier entsprechend ihrer Vorlieben gestaltete Nistkästen. Jetzt wurde auch begonnen, die Nistkästen mit gut sichtbaren Nummern zu versehen, damit man einen besseren Überblick hat und eventuell auch notieren kann, welche Kästen genutzt wurden. 
Eva Holdefer (von rechts), Andrea Stieber und Wolfgang Kopiske reinigen mit den Pfadfindern und Mitgliedern der Trialgruppe die Nistkästen.


Wolfgang Kopiske nummeriert die Kästen

Eva Holdefer zeigt den Kindern die verbliebene Eierschale. Foto: Andrea Stieber
Das übrig gebliebene Ei. Foto: Andrea Stieber





 
In dem Nistmaterial kann sich Ungeziefer einnisten. Foto: Andrea Stieber


Gemeinsames, abschließendes Essen. Foto: Andrea Stieber


Freitag, 25. Oktober 2019

Einladung zum Arbeitseinsatz

„Pflanzen für die Zukunft“, unter diesem Motto lädt die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod für Samstag, 16. November, ab 9.30 Uhr bis etwa 12.30 Uhr zu einer Baumpflanzaktion in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Weilrod ein. Zwischen Mauloff und Riedelbach in der Nähe des Arboretums wird eine Fläche neu mit Gehölzen bepflanzt, wo Fichten aufgrund Borkenkäferbefalls gefällt werden mussten. Hier wird ein gestufter Waldrand aufgebaut. Den Rand zum Weg werden Sträucher bilden, dann kommt eine etwa 10 Meter breite Zone, in der viele Wildobstgehölze wie Wildbirne oder Wildapfel gepflanzt werden. Die übrige Fläche wird mit Laubbäumen des Waldinneren bestückt. Bei der Pflanzaktion am 16. November geht es vor allem um die Pflanzung der Wildobstgehölze. Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich bis zum 8. November bei einer der unter dem Reiter "Über uns" genannten Kontaktmöglichkeiten oder Telefon 06083-941031 anmelden. Denn je mehr Teilnehmer dabei sind, desto mehr Bäumchen können gepflanzt und müssen entsprechend bestellt werden. Auf der Internetseite sind auch die Lage der Fläche und Parkmöglichkeiten zu finden. Die Umweltgruppe sorgt für einen Imbiss. Bitte Spaten und Handschuhe mitbringen.
 






Die Lage der Pflanzfläche ist mit dem roten X gekennzeichnet, Parkmöglichkeiten mit einem blauen P. Zufahrt in Richtung Aboretum von der B 275, Abzweigung Ensterwiesen auf dem asphaltierten Weg in den Wald folgen. Oder zwischen Riedelbach und Mauloff zum Wanderparkplatz oberhalb des Aussiedlerhofes.

Samstag, 12. Oktober 2019

Unsere nächste Sitzung am 23. 10.

Am Mittwoch, 23. Oktober findet unsere nächste Sitzung um 19.30 Uhr in
der Espabar in Neuweilnau statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende
Themen:

- Rückblicke Weiltalsonntag und Jubiläum

- Pflanzaktion Waldrand

- Orangen

- neuer Standort Insektenhaus

- Teilnahme an einem Weihnachtsmarkt?

- Planung Nistkastenreinigung am 02.11

- Verschiedenes

Viele Grüße

Sabine Neugebauer