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Sonntag, 21. April 2013

Impressionen - Riedelbacher Heide

Das erste frische Grün zeigt sich auf der Riedelbacher Heide – das Wald-Geißblatt treibt aus. Foto: S. Neugebauer

Donnerstag, 18. April 2013

Impressionen

Leberblümchen (Hepatica nobilis), gesehen nahe des Segelflugplatzes Riedelbach. (Foto: S: Neugebauer)

Die Stiftung Naturschutz Hamburg kürte das Leberblümchen zur Blume des Jahres 2013.
Das Leberblümchen ist nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) in Deutschland „besonders geschützt“. Es darf weder gepflückt noch ausgegraben werden. (Quelle: Wikipedia)

Dienstag, 16. April 2013

Naturschutz in Waldems - Veranstaltungsplan 2013






Freitag 26. April
15 Uhr
Tag des Baumes – Pflanzung des Jahresbaumes (Wildapfel)

Reichenbach, Feldscheune
Mittwoch, 1. Mai (Feiertag)
6 Uhr
Vogelstimmenwanderung mit Jürgen Reimann anschl. Zünftiges Frühstück beim Maiausschank der Sängervereinigung 1861 e.V. Steinfischbach

Steinfischbach, Kulturhalle
Sonntag, 2. Juni
9 Uhr
Orchideen und andere Wildblumen, Exkursion von und mit Thomas Fittkau, NABU Bad Camberg

Oberreifenberg, Parkplatz am Ortsausgang in Richtung Feldberg
Freitag, 10. Bis Sonntag, 12. Mai
stets
Stunde der Gartenvögel – Mitmach-Aktion des NABU

überall
Sonntag, 16. Juni
9 Uhr
Kernflächen im Waldemser Gemeindewald Waldbegang mit Revierförster Bernd Maurer

Noch offen
Sonntag, 30. Juni
14 Uhr
Wanderer zu Gast in der Feldscheune
Reichenbach, Feldscheune
Sommerpause

Sonntag, 1. September
9 Uhr
Kohlenmeiler in unserer Heimat, Exkursion von und mit Dr. Rainer Dambeck, Idstein Nieder-Oberrod

Steinfischbach, Parkplatz Toten-kopf
Sonntag, 15. September
9 Uhr
Frühherbstliche Exkursion von und mit Frau Dr. Maria Weißbecker

offen
Donnerstag, 3. Oktober (Feiertag)
10 Uhr
18. Apfelfest am Tag der Deutschen Einheit
Reichenbach in und rund um die Feldscheune
Samstag, 19. Oktober
9 Uhr
Pilze sammeln & genießen, Exkursion und mehr von und mit Bernhard Broschart

noch offen
Freitag, 15. November
20 Uhr
Zugvögel auf Rast in Israel, Mediavortrag von und mit NABU-Mitglied Dr. Bengt-Thomas Gröbel alternatives Thema: Heimische Vögel im Wald
Wüstems, Emstalhalle

Die Moore schützen - Gärtnern ohne Torf

Gärtnern ohne Torf

NABU Waldems informiert

Waldems: Hobbygärtner beginnen nun mit der Frühjahrsarbeit. Sie wollen Blumen und Nutzpflanzen aufwachsen sehen und mit der Lockerung des Bodens und mit Zugabe von Nährstoffen versorgen. Das geschieht häufig noch mit Torf. Naturliebhaber schätzen aber den artenreichen Lebensraum Moor wegen seiner besonderen Ausstrahlung und der geheimnisvollen Atmosphäre. Über einhundertdreißig hochgradig spezialisierte Pflanzen- und zweihundert Tierarten haben sich an die Bedingungen der Moore zwischen Nährstoffarmut und Wasserreichtum angepasst. Doch dieses Leben ist überall bedroht Moore sind zudem kleinflächig und selten geworden, insbesondere intakte Hochmoore. In Deutschland sind Moore auf weniger als ein Zehntel ihrer ursprünglichen Ausdehnung geschrumpft. Mit den Mooren schwindet der Lebensraum ihrer typischen Bewohner wie Moorfrosch, Hochmoor-Mosaikjungfer oder Goldregenpfeifer und Birkhuhn. Außerdem wird durch das so genannte Abtorfen durch Freisetzen von Kohlendioxyd das Klima negativ beeinflusst.

 Ein wichtiger Grund für das Schwinden der Moore liegt in der noch immer bestehenden Nachfrage nach Torf und Torfprodukten für den Garten. Immer noch werden deswegen großflächig Moore entwässert und abgetorft. Das lässt sich nicht wieder gut machen, denn eine Moorregeneration nach dem Abtorfen ist wegen der Jahrhunderte langen Zeiträume der Moorbildung kaum mehr zu erwarten. Zumal die allgegenwärtige Nährstoffanreicherung durch den heutigen hohen Nährstoffeintrag aus der Luft den Moor bildenden Torfmoosen kaum eine Chance lässt gegen konkurrenzstärkere Pflanzen. Deshalb sollte auf den Einsatz von Torf oder Torfprodukten im Garten verzichtet werden, um zum Bewahren der letzten Moore mit ihrer faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt beizutragen. Mit jedem Sack Torf verbrauchen wir  unwiderruflich ein Stück unersetzbare Natur. Eine unverantwortliche Verschwendung.

„Außerdem gibt es schon lange erprobte und gute Alternativen“, erläutert Jürgen Reimann, 1. Vorsitzender der NABU-Ortsgruppe Waldems. Mit Rindenmulch oder Kompost aus dem eigenen Kompostkasten oder von Gründeponien als Bodenverbesserer sowie Pflanzsubstrat könnten gleich gute Wachstums- und Ernteergebnisse erzielt werden. Nur wenn es gelinge den Torfabbau unrentabel zu machen, wird der faszinierende Lebensraum Moor wirklich noch eine Chance haben. „Torf gehört in´s Moor und nicht in den Garten“ so Reimann abschließend. NABU-Tipp: Torffreie Erde tut der Erde gut, denn sie verbessert dauerhaft die Humus- und Nährstoffversorgung des Bodens und unterstützt die Bodenlebewesen, die unter anderem den Boden auflockern. Baumärkte und Gartencenter haben im Übrigen torffreie Produkte im Angebot.
Wer sich über dieses Thema sowie über die Arbeit des NABU vor Ort informieren will, kann sich gerne an Jürgen Reimann wenden: Fon: 06087.2247, Mail: Vorsitzen-der@NABU-Waldems.de und auch im Internet fündig werden: www.NABU-Waldems.de


Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.), Gruppe Waldems im NABU-Landesverband Hessen e.V. V.i.S.d.P.: 1. Vorsitzender Jürgen Reimann, Gartenstraße 13, 65529 Waldems, Fon: 06087.22 47, Mail: Vorsitzender@NABU-Waldems.de Redaktion: Horst Franzen (Pressereferent), Fon: 0151.127 000 39 Mail: Pressereferat@NABU-Waldems.de - Internet: www.NABU-Waldems.de

Donnerstag, 11. April 2013

Frühlingshafte Temperaturen - Laichwanderung in vollem Gange!


Nach genau 30, nahezu krötenfreien Tagen ist seit vorgestern die Laichwanderung in vollem Gange. Es scheint, dass die Tiere nur einen Startschuß abgewartet haben.

Eben gerade waren Anke und ich nochmals die Eimer kontrollieren. Mit den schon stolzen Zahlen von Marlis heute morgen kamen so tatsächlich 364 Kröten, 19 Frösche und 5 Molche zusammen.

Der andauernde Regen und die sehr milden Temperaturen (das Thermometer zeigte eben 12°!) werden morgen früh wahrscheinlich wieder sehr viele Tiere in den Eimern sein.

In der statistischen Auswertung ist die lange, strenge Frostperiode gut zu erkennen:
Auf jeden Fall ist die Kontrolle der Eimer nach Einbruch der Dunkelheit in den nächsten Tagen absolut erforderlich!

Gruß,
Thomas Dietrich

Dienstag, 2. April 2013

Fahrrad-Trialgruppe des Motorsportclubs Riedelbach: Häuslebauer für Vögel und Haselmaus


Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 23. März 2013

RIEDELBACH (sn). 

Ob Blaumeise, Kohlmeise, Gartenrotschwanz, Rotkehlchen oder auch Baumläufer und Haselmaus, alle brauchen sie Höhlen, um zu nisten und ihre Nachkommen großzuziehen. Und sie können ihre Höhlen nicht wie die Spechte selbst zimmern.

Darum hängte jetzt die Fahrrad-Trialgruppe des Motorsportclubs Riedelbach 30 Holznistkästen für unterschiedliche Ansprüche im Naturschutzgebiet Riedelbacher Heide auf. Dies war eine Auflage der Unteren Naturschutzbehörde als Ausgleich für den Bau des Trial-Parcours rund um den Sportplatz Riedelbacher Heide. Weitere etwa 70 Nistkästen auch für Fledermäuse sollen dann im Herbst folgen. So zimmerten die Kinder und Jugendlichen jetzt im Winter in der trainingsarmen Zeit unter fachlicher Anleitung die Vogelwohnstätten. Die Einschlupflöcher erhielten unterschiedliche Durchmesser, bei anderen wieder war der Eingang eher hinten seitlich, was der Baumläufer bevorzugt. Und auch Halbhöhlen waren dabei. Jetzt am Mittwochabend waren alle dabei, um auf Anweisung von Thomas Götz vom Forstamt Weilrod die Kästen an den Bäumen zu befestigen. „Wir tun etwas für den Artenschutz“, so Götz. Denn viele Bäume werden ja bereits geerntet, bevor in ihnen Höhlen entstehen können. So sind diese Mangelware. Und die natürlichen Höhlen werden nach einigen Bruten nicht mehr angenommen, da sich in dem Nistmaterial Ungeziefer und Unrat sammelt. Aus diesem Grund müssen die Nistkästen auch im Herbst gereinigt werden. Die Ausrichtung der Nistkästen solle gen Südosten erfolgen, erläuterte Götz, da so die Morgensonne die Brut erwärme, aber zur Mittagszeit der Kasten dann im Schatten liege. Äste sollen nicht in für den Marder erreichbarer Nähe liegen, da dieser sich sonst an Eiern oder Brut gütlich tut. Und gegen menschliche Störenfriede wurden die Kästen so hoch gehängt, dass die Erreichbarkeit ohne Leiter nicht gegeben ist.

Freitag, 15. März 2013

Wertvolle botanische Vielfalt im Weilroder Schlossgarten

Fotos: Thomas Götz (rechts) vom Forstamt Weilrod stellte Mitgliedern der Agendagruppe Umwelt und interessierten Bürgern die im Staatsforst auf Weilroder Gemarkung ausgewählten Kernflächen vor.
Höhlen, wie diese, in den 300 Jahre alten Eichen stellen ideale Verstecke für Fledermäuse dar.  Fotos: S. Neugebauer

Exkursion des Forstamtes und der Lokalen Agenda 21 zu den Kernflächen, die unter strengem Naturschutz stehen und nicht mehr bewirtschaftet werden
Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 13. März 2013

WEILROD (sn). 
Eine der vier Säulen des Wald-Naturschutzes stand am Samstag im Mittelpunkt einer Exkursion, zu der die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod zusammen mit dem Forstamt Weilrod eingeladen hatte. Thomas Götz vom Forstamt stellte den zehn Interessierten die ausgewählten Kernflächen vor.
Und gleich hinter dem Forstamt auf Schloss Neuweilnau war die erste Fläche zu finden, die in Zukunft für eine Bewirtschaftung tabu ist. Götz, der im Forstamt unter anderem für Naturschutzbelange zuständig ist, erläuterte die Gründe für die Auswahl dieser etwa 10 Hektar großen Fläche. Damit stellt der Schlosshain schon fast die Hälfte der 23 Hektar, die von den 1200 Hektar Staatswald auf Weilroder Gemarkung als Kernflächen unter Schutz gestellt werden. Der Schlosshain beherberge etwa 20 verschiedene Baumarten, betonte Götz, und weise damit eine hohe Vielfalt auf. Das Vorkommen der Bergulme hier sei das einzige im gesamten Forstamtsbezirk, nachdem das vom Ulmensplintkäfer übertragene Ulmensterben die meisten Bestände vernichtet hat. Außerdem gebe es hier Exoten wie die Douglasie. Diese etwa 90 Jahre alten Bäume überragen den übrigen Bestand. Aber auch Linde, Spitzahorn, Bergahorn, Weißtanne, Esche, Buche, Hainbuche, Eiche und noch einige mehr wurden hier zum Teil durch die Förster angepflanzt, die schon seit fast 200 Jahren auf dem Schloss residieren. Hinzu kommt eine vertikale Schichtung des Bestandes. Denn auch Naturverjüngung lässt sich hier nach dem Gewittersturm von 2011 beobachten. Die Vielfalt eines Bestandes sei ein Kriterium für die Auswahl als Kernfläche neben dem Alter der Bäume gewesen, betonte der Forstmann. Ein weiteres Kriterium seien Sonderbiotope im Wald, wie Felsformationen. 

So führte Götz die Gruppe zu der 3,6 Hektar großen Fläche am Homberg, die durch zahlreiche bemooste Felsen mit ihren Spalten gekennzeichnet ist. Die Kronen der 160 Jahre alten Buchen hier beginnen sich bereits zu zersetzen. Und dieses stehende und später auch liegende Totholz ist für viele Holz zersetzende Flechten, Moose und Pilze, aber auch für Totholz bewohnende Insekten -hier ist der Hirschkäfer ein bekanntes Beispiel- als Lebensraum notwendig. 185 Jahre alte Buchen dominieren den Bestand auf der 1,4 Hektar großen Fläche bei Cratzenbach. Astlöcher und Spalten in den Bäumen bieten hier ideale Bedingungen für Fledermäuse und Spechte. „Dieser Bestand ist noch als Wirtschaftswald deklariert, hat aber keine hohe Holzqualität mehr“, berichtete Götz. Damit sei der wirtschaftliche Verlust überschaubar, aber der ökologische Gewinn hoch. 

Eine vierte Fläche, die auf dem Exkursionsplan stand, wäre vom Eichenbestand her eine Wunschfläche des Forstamts gewesen. Doch da sie bei Emmershausen zwischen der Weilstraße und dem Weiltalweg liegt, muss hier wegen der Verkehrssicherheit doch gelegentlich ein alter Baum gefällt werden. „300 Jahre Nachhaltigkeit, diese Bäume können etwas darüber erzählen“, veranschaulichte Götz den von Hannß Carl von Carlowitz vor drei Jahrhunderten erstmals eingeführten Begriff, denn die hier wachsenden Eichen seien genau so alt. Diese alten Eichen mit ihren Höhlen und Spalten werden aber als Habitatbäume trotzdem von den Förstern erhalten, denn dies ist die zweite Säule der Waldnaturschutzes, zu dem auch der Naturschutz-Kodex des Forstes und die Arten- und Habitatpatenschaften einzelner Forstämter zählen, sowie eben das Kernflächenkonzept mit seinen zukünftigen Urwald-Parzellen. „Das Konzept kann gerne von den Kommunen übernommen werden“, betonte Götz, denn bisher hat Hessen-Forst nur im Staatswald Kernflächen ausgewiesen. Das sei zunächst eine Selbstverpflichtung, diese Flächen aus der Nutzung zu nehmen. Nur wenn die Flächen als Ausgleichsflächen einem Eingriff zugeordnet werden, dann werde damit eine Rechtsverbindlichkeit geschaffen, wie beispielsweise bei der Cratzenbacher Fläche, die dem Eingriff durch ein Windrad zugeordnet wird.


Sabine Neugebauer

Sonntag, 10. März 2013

Amphibiensammlung 10.03.2013


Heute Morgen waren nach frostfreier, fast trockener Nacht (morgens 3 Grad) an der Ziegelhütte „nur“ noch 15 Frösche in den Eimern zu finden. An der Emmershäuser Hütte waren 6 Kröten und 4 Molche in den Eimern gelandet. Die Molche findet man kaum zwischen den Blättern in den Eimern, da muss man ganz vorsichtig suchen.

Sabine Neugebauer

Freitag, 8. März 2013

Start der Laichwanderung im mittleren Weiltal


Liebe Amphibienfreunde,

nachdem es gestern Abend angefangen hatte zu regnen liefen die Frösche an der Ziegelhütte los. Einige hatten sich wohl schon am Hang hinter dem Amphibienzaun aufgehalten, denn bereits gegen 20 Uhr lagen dort schon ca. 20 überfahrene Frösche auf der Straße. 
Aber am Morgen bei 5 Grad plus nach regnerischer Nacht konnten mein Sohn und ich 106! Frösche an der der Ziegelhütte zählen. An der Emmershäuser Hütte waren 4 Kröten und ein Molch in den Eimern zu finden.

Sabine Neugebauer

10.000 Seitenaufrufe!

Hallo liebe Freunde der Umweltagenda,

am 29.01.2012, also vor etwas mehr als einem Jahr, ist dieser Weblog der Umweltagenda "online" gegangen. Seitdem hatten wir fast 10.000 Seitenaufrufe zu verzeichnen.
Täglich besuchen bis zu 100 Besucher unsere Seite, monatlich sind es bis zu 1400.

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich für so viel Aufmerksamkeit bedanken.

Thomas Dietrich