Ein Lese-Tipp:
Ausführungen zum Kernflächenkonzept finden sich auch in dieser Veröffentlichung von Hessen Forst:
Arten- und Biotopschutz im Hessischen Staatswald: Die Naturschutzleitlinie im Kurzporträt
Zur Vorbereitung unserer Exkursion am 09.03.2013!
Gruß,
Thomas Dietrich
Weblog der Agendagruppe Umwelt der Gemeinde Weilrod im Hochtaunuskreis
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Montag, 11. Februar 2013
Impressionen - Weiltalblick
Hier am Weiltalblick findet man den Wacholder an seinem natürlichen Standort im Taunus: exponierten Felsköpfen. Den Fuchs auf dem Bild habe ich auch erst zu Hause auf dem Foto entdeckt.
Sabine Neugebauer
Sonntag, 10. Februar 2013
Mittwoch, 6. Februar 2013
Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 6. Februar 2013
Erster Einsatz gilt den heimischen Amphibien
Agendagruppe Weilrod wird am 23. Februar Zäune bauen
NEUWEILNAU (sn).
Bald ist es wieder soweit, dann ziehen sie los zu ihren Laichgewässern. Gemeint sind die Frösche und Kröten, Molche und Feuersalamander. Darum will die Gruppe Umwelt der Lokalen Agenda 21 Weilrod am Samstag, den 23. Februar wieder anfangen, die Amphibienzäune an der Ziegelhütte und der Emmershäuser Hütte aufzubauen.
In diesem Jahr werden es sogar noch 200 Meter mehr sein. Denn -wie die Gruppe im vergangenen Frühjahr feststellte- reichten an der Emmershäuser Hütte die aufgestellten 200 Meter noch nicht aus. Es gab noch reichlich überfahrene Amphibien auf der Weilstraße, obwohl dort bereits 567 Tiere von den freiwilligen Helfern eingesammelt und wohlbehalten auf die andere Straßenseite transportiert wurden. Und so hat die Umweltgruppe von ihren Preisgeldern des Naturschutzpreises des Hochtaunuskreises und des Umweltpreises der Gemeinde Weilrod wieder ein Stück des grünen Zaunes mit Stäben, Klammern und Erdnägeln sowie Eimer gekauft. Am 23. Februar treffen sich dann die Amphibienschützer um 9 Uhr im Bereich der Emmershäuser Hütte an der Weilstraße um dort die Löcher für die Eimer zu graben und die Zäune aufzustellen. Weitere Helfer sind herzlich willkommen.
Auch zu einer Besichtigung der so genannten Kernflächen im Weilroder Staatswald lädt die Gruppe ein. Am Samstag, den 9. März, um 10 Uhr ist Treffpunkt am Forstamt Schloss Neuweilnau. Von dort geht es in Fahrgemeinschaften zu den drei Flächen auf Weilroder Gemarkung, die im Rahmen des Kernflächenkonzeptes von Hessen-Forst unter Schutz gestellt werden sollen. Wie Thomas Götz vom Forstamt Weilrod bei der Agendasitzung erläuterte, wurden im Bereich des Forstamtes Weilrod, der bis nach Butzbach reicht, insgesamt 60 Hektar Staatswaldflächen ausgewählt. Kriterien bei der Auswahl waren Standortgegebenheiten wie Feuchtbiotope oder Felsformationen, aber auch das Alter der Bestände. Dies seien Standorte, die vermuten lassen, dass hier eine besonders Große Artenvielfalt herrsche, erläuterte Götz. Denn gerade Moose und Flechten, die auf Altholz leben, seien besonders häufige Vertreter auf der Roten Liste. Zusammen mit den anerkannten Naturschutzverbänden seien die Flächen besichtigt und für gut befunden worden. Diese Flächen des „Urwalds von morgen“ werden unter totalen Schutz gestellt. Weit ab von Straßen darf hier auch mal ein alter Baum umfallen. Götz ging auch auf die Problematik der Berechnung dieser Flächen als Ausgleichsmaßnahmen für die zukünftigen Windkraftanlagen ein.
Der Vorsitzende der Agendagruppe, Albrecht Cromm berichtete kurz, dass bereits vor etwa fünf Jahren alle Weilroder Ortsbeiräte nach Standorten alter Müllkippen befragt worden seien. Denn immer wieder tauchen an manchen Stellen in Wald und Flur aus dem Boden Überreste auf. Einige Bohrungen hätten damals stattgefunden. Dabei seien keine das Grundwasser bedrohenden Altlasten gefunden worden. Müllfunde -ob neu oder alt- können über die Homepage der Gemeinde Weilrod unter dem Stichwort Mängelanzeige gemeldet werden. Die Gemeinde sorgt dann für einen Abtransport. Die nächste Sitzung der Agendagruppe Umwelt findet am Montag, den 15. April um 19.30 Uhr in der Espabar statt.
Unter Moosen und Flechten an Altholz finden sich oft Vertreter der Roten Liste. Foto: S. Neugebauer
Samstag, 19. Januar 2013
Sitzung der Agendagruppe Umwelt am 04. Februar
Liebe Agendagruppenmitglieder,
die nächste Sitzung der Agendagruppe Umwelt findet am Montag, den 4. Februar um 19.30 Uhr in der „Espabar“ in Neuweilnau statt. Themen werden unter anderem der Amphibienschutz im Weiltal, Aufbau der Krötenzaune, sowie das Kernflächenkonzept von Hessenforst sein, zu dem Thomas Götz den neuesten Stand vorstellt.
Viele Grüße
Sabine Neugebauer
Dienstag, 8. Januar 2013
Montag, 24. Dezember 2012
Frohe Weihnachten!
Liebe Freunde der Agendagruppe Umwelt,
euch allen eine frohe Weihnacht, besinnliche Stunden im Kreis der Familie sowie einen guten Start ins Neue Jahr
wünscht
Sabine Neugebauer
Montag, 10. Dezember 2012
Donnerstag, 29. November 2012
Kreis-Naturschutzpreis für Ernst Bach; Usinger Anzeiger vom 29.11.2012
Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 29.11.2012
Lebenswerk des Hauseners gewürdigt - Amphibienteam aus Schmitten und Agendagruppe aus Weilrod weitere Preisträger
HOCHTAUNUS (sn).
Das Lebensmotto Ernst Bachs „Tritt heraus in das Licht der Dinge, lass die Natur dein Lehrer sein“ (William Wordsworth, 1770-1850) trifft auch für die anderen Preisträger des Naturschutzpreises 2011 des Hochtaunuskreises zu. Am Dienstagabend verlieh Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent Uwe Kraft in den Räumen des Taunus-Informationszentrums diese Auszeichnung in einer kleinen Feierstunde.
Ganz besonders freute sich Kraft seinen „väterlichen Freund und Weggefährten“ Ernst Bach aus Neu-Anspach-Hausen für sein Lebenswerk zu ehren. Denn Bach engagiere sich seit Jahrzehnten im Bereich des Naturschutzes. Dabei habe er nicht nur Patenschaften für Bäche, Wiesenbiotope und Vogelschutzgehölze übernommen, sondern er habe auch zahlreiche Lebensräume selbst angelegt, wie einen Mischwald von 3,5 Hektar, Trockenmauern, Baumreihen und Feldgehölze, die zur Vernetzung der Biotope in der Landschaft dienen. Ein ganz besonderes Anliegen Bachs ist die Umweltbildung. Seit vielen Jahrzehnten organisiert er Aktionswochen für Schulklassen und Lehrfahrten für Kindergarten- und Grundschulkinder. Dieses Engagement weiß auch die Stadt Neu-Anspach zu schätzen und schlug den Hausener Landwirt für den Naturschutzpreis vor. Und so wählte die Jury aus Kreistagsmitgliedern Bach als Hauptpreisträger des Jahres 2011 aus.
Den zweiten Platz nahm das Amphibienteam „Obermühle und Bärenfichtenweiher“ aus dem Raum Glashütten/Schmitten ein, das 400 Euro von den ausgelobten 1500 Euro erhielt. Für die diesjährige Bewerbung um den Naturschutzpreis hatte das Amphibienteam seine Hilfsaktion am Bärenfichtenweiher in Schmitten eingereicht, nachdem es im vergangenen Jahr mit seinem Engagement in Glashütten zum ersten Mal zu den Preisträgern zählte. Wie Kraft berichtete sei die Gruppe 2011 kurzfristig auf die akuten Probleme bei der Amphibienwanderung zwischen Niederreifenberg und Schmitten aufmerksam gemacht worden und habe trotz der gestiegenen Arbeitsbelastung sofort mit tatkräftiger Hilfe reagiert. So konnte die Gruppe mit Hilfe von Unterstützung aus den benachbarten Orten etwa 2000 Tiere an der Obermühle bei Schloßborn und 2400 Tiere am Bärenfichtenweiher retten. Bei den nächtlichen Einsätzen an der viel befahrenen Straße hätten die Gruppenmitglieder ihr eigenes Leben für die Amphibien riskiert. Mittlerweile habe die Amphibienleiteinrichtung in Schmitten, die bereits seit 30 Jahren exsitiere, für das Jahr 2012 wieder notdürftig seitens der Kommunen Schmitten und Königstein sowie der Königsteiner Feuerwehr wieder notdürftig instand gesetzt werden können, ergänzte Kraft.
Um Kröten, Frösche, Molche und Feuersalamander weiter bachabwärts im Weiltal kümmerte sich die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod unter Mithilfe von Bürgen aus den umliegenden Ortsteilen. Und dafür wurde die Umweltgruppe mit dem dritten Platz und 100 Euro des Naturschutzpreises ausgezeichnet. Was 2011 mit einer ersten Aktion an der Ziegelhütte begann, setzte die Gruppe 2012 mit einem auf den Bereich Emmershäuser Hütte ausgedehnten Einsatz fort. Außerdem beschäftige sich die Umweltgruppe mit Möglichkeiten zur Verringerung des CO2-Ausstoßes, habe sich um Ursachenforschung des Trockenfallens der Weil bemüht und eine Pflegegruppe für das Naturschutzgebiet Riedelbacher Heide ins Leben gerufen, fügte Kraft an.
Die drei Preisträger seien exemplarische Beispiele, die das ehrenamtliche Engagement im Naturschutz widerspiegelten, so der Umweltdezernent. „Der Preis soll eine Anregung und Werbung sein, es diesen Menschen gleichzutun“, so Kraft. Für das kommende Jahr kündigte er eine Änderung der Regelungen an, der Preis werde zukünftig als Umwelt- und Naturschutzpreis ausgelobt.
Foto: Gabriele Weck (von links) und Angelika Wiesner vom Amphibienteam „Obermühle und Bärenfichtenweiher“, Ernst Bach sowie Sabine Neugebauer, Hagen
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