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Dienstag, 24. Juli 2012

Kein Tropenholz auf deutschen Grills

NABU empfiehlt umweltfreundliche Briketts aus Olivenkernen

Waldems (fra). Sommerzeit ist Grillzeit und mit den wärmsten Monaten landen Jahr für Jahr etwa 300.000 Tonnen Holzkohle auf Deutschlands Grills. Was viele Verbraucher nicht wissen: Knapp zwei Drittel davon stammen aus südamerikanischen Tropenwäldern, aus Argentinien, Paraguay oder Bolivien. Damit dennoch guten Gewissens gegrillt werden kann, empfiehlt der NABU, auf klimaschonende Kohlevarianten
 zurückzugreifen, beispielsweise aus Olivenkernen.

„Olivenkernbriketts bieten eine umweltbewusste und nachhaltige, aber auch leistungsstarke Alternative zur herkömmlichen Holzkohle. Sie belasten weder heimische noch tropische Wälder und helfen somit, die ‚Grüne Lunge‘ der Welt zu erhalten“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Um den Verkauf von umweltfreundlichen Olivenkernbriketts zu unterstützen, arbeitet der NABU seit diesem Jahr mit dem Hersteller OlioBric zusammen. Dieser stellt in einem patentierten Verfahren in der olivenreichsten Region Kalamata/Peleponnes ökologisch einwandfreie Briketts her.
Olivenkernbriketts werden aus den Abfällen der zweiten Olivenölpressung, aus Kernen, Schalen und Fruchtfleischresten, dem sogenannten Oliventrester, gewonnen. In Griechenland ist die Heizkraft dieser Rückstände seit Langem bekannt, dort werden sie unter anderem zu Brennstoff für Heizöfen verarbeitet. In Deutschland bietet das Verfahren nun eine zukunftsorientierte und umweltfreundliche Heiz- und Grill-Alternative, denn die Briketts werden nachhaltig und müllvermeidend produziert.
„Der Erhalt von Tropenwäldern ist unerlässlich für den weltweiten Klimaschutz und den Erhalt der Artenvielfalt. Dass wir beim Grillen mit Holzkohle Tropenholz verfeuern, ahnen viele Verbraucher nicht einmal, denn die Hersteller kennzeichnen nicht, woher das Holz stammt“, so Miller. Der NABU fordert daher verpflichtende Vorgaben für Hersteller, die Herkunft der Hölzer nachzuweisen.
Die Grillbriketts von OlioBric sind mit dem europäischen EMAS-Award für nachhaltiges Wirtschaften zertifiziert und im Drei-Kilo-Sack über www.oliobric.com erhältlich. Ihre Produktion wird zudem im Rahmen der „Griechenlandhilfe“ durch das Bundeswirtschaftsministerium und die EU gefördert. Mit jedem verkauften Sack Olivenkernbriketts werden die Natur- und Umweltschutzprojekte des NABU unterstützt.
„Der NABU Waldems unterstützt diese Aktion des NABU-Bundesverbandes und schließt sich gerne der Empfehlung an die Verbraucher an, künftig keine Holzkohle aus Tropenholz mehr zu verwenden“, so Jürgen Reimann, 1. Vorsitzender der NABU-Ortsgruppe Waldems.
Wer sich für dieses und andere Themen interessiert, findet Infos unter www.NABU.de Über die praktische Natur- und Landschaftsschutzarbeit des NABU Waldems informiert Jürgen Reimann, Fon: 06087.2247, Mail: Vorsitzender@NABU-Waldems.de und findet dazu auch im Internet unter www.NABU-Waldems.de/ eine Menge Informationen.

Dies ist eine Veröffentlichung des NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.), Gruppe Waldems im NABU-Landesverband Hessen e.V., V.i..S.d.P.: 1. Vorsitzender Jürgen Reimann, Gartenstraße 13, 65529 Waldems-Steinfischbach, Fon: 06087.2247, Mail: Vorsitzender@NABU-Waldems.de, Internet: www.NABU-Waldems.de, Redaktion: Horst Franzen, Pressereferent, Fon: 0151.127 000 39, Mail: Pressereferat@NABU-Waldems.de und Martina Schumacher, Redakteurin, Fon: 06087.98 93 938

Freitag, 20. Juli 2012

Kreative Sitzung fast ohne Ergebnisse

Foto: Jakobskreuzkraut
Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 18. Juli 2012

Weilroder Agendagruppe bringt Planung für Umweltferienspiele 2013 auf den Weg

NEUWEILNAU (sn). 
Eine kreative Sitzung war es schon, aber leider fast ohne konkrete Ergebnisse. Nur die Planung von Natur/Umweltferienspielen in Weilrod für die Sommerferien 2013 wurde auf den Weg gebracht. 

Bei der jüngsten Sitzung der Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod waren auch Carola Rühl und Gisela Rüb aus dem Vorstand der Jugendförderung Weilrod dabei.
Gemeinsam wurden Ideen gesammelt und weitere wichtige Kontaktdaten ausgetauscht, die bei der Umsetzung helfen können. Naturerlebnispädagogin Julia Neumann will die Fäden in der Hand halten und auch die Ferienspiele mit gestalten. Der Bedarf an Ferienbetreuung sei „unheimlich groß“ wusste sie. Der in Kürze, am Mittwoch, den 19. September anstehende „2. Hessische Tag der Nachhaltigkeit“ im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen löste eine Diskussion über die unterschiedlichsten Ideen aus, was die Umweltgruppe für diesen Tag organisieren könne. Da ging es um einen Markt für die örtlichen Erzeuger von landwirtschaftlichen Produkten, eine Aktion zur Tilgung des Jakobskreuzkrautes, verschiedene Möglichkeiten für Pflanzaktionen oder Werbung für das Pendlerportal des Hochtaunuskreises. Doch entweder war die Zeit zur Organisation zu knapp, der Zeitpunkt zu spät oder zu früh. Aber auf die Möglichkeit sich Mitfahrgelegenheiten zur Arbeit zu organisieren, möchte die Agendagruppe ohnehin aufmerksam machen. Das Pendlerportal des Hochtaunuskreises ist auch über die Internetseite der Gemeinde Weilrod unter dem Stichwort Informationen zu erreichen oder unter http://hochtaunuskreis.pendlerportal.de. Durch gemeinsame Fahrten können viel Geld und auch viel Treibstoff eingespart werden. Damit werden Ressourcen geschont und der Kohlendioxidausstoß verringert. 
Der Vorsitzende der Agendagruppe, Albrecht Cromm, machte auf eine Informationsveranstaltung der Gemeinde Weilrod zum Thema Windkraft aufmerksam, die am Mittwoch, den 15. August um 19 Uhr in der Mensa der Max-Ernst-Schule in Riedelbach stattfindet. Außerdem legte die Umweltgruppe eine Mappe zur Dokumentation ihres Engagements für die Weiltalamphibien vor, mit der sie sich um den Umweltpreis der Gemeinde bewirbt. 
Die nächste öffentliche Sitzung der Agendagruppe findet am Montag, den 17. September um 19.30 Uhr wieder in der „Espabar“ in Neuweilnau statt.


Weitere Infos übers Jakobskreuzkraut:

Kinder und Eltern Natur nahe bringen

Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 16. Juli 2012:

Julia Neumann aus Riedelbach ist Naturerlebnis-Pädagogin

Foto: Julia Neumann erläutert den Kindern anhand des Schirmplanetariums die Himmelsmechanik.
RIEDELBACH (sn). 
Viele Kinder verbringen ihre Freizeit heute vor dem Fernseher oder dem Computer, werden von der Musikschule zum Tanzen oder von der Feuerwehr zum Fußball gefahren. Da bleibt kaum noch Zeit einfach mal 'raus in die Natur zu gehen, am Bach zu spielen, durch Wald und Wiesen zu streifen.
So wird die Natur den Kindern und auch später den Erwachsenen fremd. Hier möchte Julia Neumann abhelfen. Sie hat sich über zwei Jahre hinweg zur Naturerlebnis-Pädagogin ausbilden lassen. Die studierte Landschaftsökologin aus Riedelbach hat selbst zwei Kinder. Und in den letzten beiden Jahren hat sie bereits die Natur-AG „Wald- und Wiesenfreunde“ der Grundschule „Am Sommerberg“ in Riedelbach geleitet sowie den Schulgarten betreut. Jetzt hat sie auch ihr Zertifikat vom Institut „CreNatur“ in Eitorf erhalten. An mehreren Wochenenden hatte sie in 300 Unterrichtsstunden Leitungs- und Sozialkompetenz, Sach- und Methodenkompetenz erworben sowie in einem „naturkundlichen Rundumschlag“ viel Wissen über das Leben in der Wiese, Pilze, essbare Pflanzen und Bodentiere aufgefrischt und vertieft. Aber auch die Waldwirtschaft, Naturerlebnisspiele und Projektplanung standen auf dem Stundenplan. Ihr Praktikum hat sie an der Wildnisschule Soonwald im Wildniscamp abgeleistet. 
Für ihr Abschlussprojekt, über das sie dann als Abschlussprüfung ein Referat halten und einen Bericht vorlegen musste, hatte Julia Neumann Kinder der Grundschule „Am Sommerberg“ eingeladen. Unter dem Motto „Wenn zwei Welten tauschen“ trafen sich die angehende Naturerlebnispädagogin und die acht Kinder am späten Nachmittag auf dem Grillplatz in Neuweilnau. Denn es ging um den Übergang vom Tag zur Nacht. Nach Kennenlernspielen entzündeten die Kinder das Lagerfeuer mit einem Zündstahl, um darin die Kartoffeln für das Abendessen zu garen. Und da auch die Sternbilder an diesem Abend eine Rolle spielten, las Julia Neumann den Kindern die Geschichte von dem Sternbild „Nördliche Krone“ aus der griechischen Mythologie vor. Aber es blieb nicht allein beim Lesen, zu einigen Abschnitten der Geschichte hatte sie auch Spiele mitgebracht. So segelte die ganze Mannschaft unter Theseus Leitung nach Kreta, um den Minotaurus zu besiegen. Später verteilte die 42-Jährige Karten mit den Abbildungen einiger bekannter Sternbilder. Und sie ließ die Mädchen und Jungs die Sternbilder mit Blüten oder Steinen an besonderen Plätzen nachlegen. Um die Himmelsmechanik zu verdeutlichen, bediente sich Neumann des Schirmplanetariums. Im Halbrund des dunklen Schirms hatte sie den großen und den kleinen Wagen, Kassiopeia und andere Sternbilder als Punktformationen aufgeklebt. So konnte sie ihren jungen Zuschauern anschaulich vermitteln, wie der Polarstern zu finden ist und wie sich der Nachthimmel im Laufe der Erdrehung verändert. Nach dem Abendessen aus den im Feuer gebackenen Kartoffeln, Kräuterquark, frischem Brot und Butter, zog die Truppe zum Schloss Neuweilnau. Unterwegs hörten sie Frösche quaken und sahen die ersten Fledermäuse fliegen, horchten auf den Ruf der Eulen. Auf dem Platz vor dem Schoss lauschten sie jeder an einem gemütlichen Plätzchen an einer Mauer oder unter einem Obstbaum weiter in die Nacht. In der Ferne zog ein Flugzeug seine Bahn, ein Auto brummte vorbei und in den Bäumen summten die Insekten. Und sie hatten einen guten Blick über den südlichen Sternhimmel. Regulus, der Hauptstern, den Frühlingssternbildes „Löwe“ leuchtete. Und mit Hilfe des großen Wagens, der ein Teil des großen Bären ist, fanden sie auch den Nordstern. Für die Zukunft hat sich Julia Neumann vorgenommen weitere Fortbildungen zu besuchen, ihr Wissen zu vertiefen und Netzwerke zu knüpfen, um Kindern und Erwachsenen die Natur näher zu bringen.



Dienstag, 10. Juli 2012

Einladung zur Sitzung der Agendagruppe Umwelt

Am Montag, den 16. Juli, um 19.30 Uhr findet die nächste Sitzung der Agendagruppe Umwelt in der „Espabar“ in Neuweilnau, Schlossstraße 1, statt. Auf der Tagesordnung stehen der 2. Hessische Tag der Nachhaltigkeit am 19. September sowie die Planung von Natur/Umwelt-Ferienspielen in den Sommerferien 2013. Interessierte sind zu der öffentlichen Sitzung herzlich eingeladen

Sabine Neugebauer

Sonntag, 24. Juni 2012

Orchideen im Taunus


NABU Waldems lädt ein zur Exkursion


Waldems (fra). Zu einer botanischen Wanderung in die Orchideenwiesen von Oberreifenberg lädt der NABU Waldems für kommenden Sonntag, den 1. Juli recht herzlich ein.

„Wir konnten für diese stets gut besuchte Veranstaltung in diesem Jahr Thomas Fittkau von der befreundeten Nachbarortsgruppe Bad Camberg gewinnen, nachdem unser langjähriger engagierter und sehr kundiger Exkursionsleiter Rolf Drescher aus Krankheitsgründen ausgefallen ist und der Ausfall der Veranstaltung drohte“, freut sich Jürgen Reimann, 1. Vorsitzender des NABU Waldems.Wild wachsende Orchideen seien in jedem Jahr das Ziel einer Wanderung und begeisterten stets die Interessierten aufs Neue, so Reimann: „Und mit Fittkau ist ein ebenso engagierter und höchst sachkundiger Naturfreund Garant für eine interessante, praxisnahe und wissensreiche Veranstaltung“. Er werde sich nicht nur auf die Orchideen beschränken, sondern die gesamte Pflanzenwelt vor Ort vorstellen.Treffpunkt für diese Naturveranstaltung ist Sonntag, der 1. Juli 2012 um 9 Uhr auf dem Parkplatz am Ortsausgang von Oberreifenberg in Richtung Sandpla-cken. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wer sich auch für weitere Veranstaltungen sowie für die praktische Natur- und Landschaftsschutzarbeit des NABU Waldems interessiert, kann sich gerne wenden an Jürgen Reimann, Fon: 06087.2247, Mail: Vorsitzender@NABU-Waldems.de und findet dazu auch im Internet unter www.NABU-Waldems.de/ eine Menge Informationen.

Dies ist eine Veröffentlichung des NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.), Gruppe Waldems im NABU-Landesverband Hessen e.V., V.i..S.d.P.: 1. Vorsitzender Jürgen Reimann, Gartenstraße 13, 65529 Waldems-Steinfischbach, Fon: 06087.2247, Mail: Vorsitzender@NABU-Waldems.de, Internet: www.NABU-Waldems.de, Redaktion: Horst Franzen, Pressereferent, Fon: 0151.127 000 39, Mail: Pressereferat@NABU-Waldems.de und Martina Schumacher, Redakteurin, Fon: 06087.98 93 938

Mittwoch, 23. Mai 2012

Schwalben und Windkraft - Agendatreffen Mai 2012

Weilroder Agendagruppe will Kunstnester gegen Spende zur Verfügung stellen

NEUWEILNAU (sn). Aus seiner Tasche holte Albrecht Cromm, Vorsitzender der Gruppe Umwelt der Lokalen Agenda 21 Weilrod, ein merkwürdiges Gebilde hervor. Dies entpuppte sich als Kunstnest für Rauchschwalben, das er selbst hergestellt hatte. Und er hatte die Form dabei, mit der er es aus Gips und weiteren Zusätzen geformt hatte.

Bei ihrer jüngsten Sitzung am Montagabend in Neuweilnau beschloss die Umweltgruppe solche Kunstnester Interessierten gegen eine Spende zur Verfügung zu stellen. Außerdem will Cromm auch Kunstnester für Mehlschwalben anbieten. Bei Anbringung der Kunstnester ist es ratsam Kotbretter in einem Abstand von etwa 50 Zentimetern unter den Nestern zu platzieren. Dort, wo die Schwalben am Haus nicht erwünscht sind, erwägt die Agendagruppe Schwalbenhäuser oder -wände aufzustellen. Hierzu will sich die Gruppe aber noch den Rat eines weiteren Schwalbenexperten einholen. Außerdem teilte Schriftführerin Sabine Neugebauer mit, dass das Anwesen der Familie Bach in Riedelbach kürzlich vom Naturschutzbund Deutschland als „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet wurde. Mit ihrer Amphibiensammelaktion hat sich die Umweltgruppe um den Naturschutzpreis 2011 des Hochtaunuskreises beworben. Außerdem will sie sich um den Umweltpreis der Gemeinde Weilrod bemühen. Das Thema Windkraft, das wieder aktuell diskutiert wird, beschäftigte auch die Umweltgruppe. Thomas Götz vom Forstamt Weilrod erläuterte, wie die Planungsschritte im Bereich Winterstein vorangetrieben werden. Ein avifaunistisches, also vogelkundliches Gutachten für die in Frage kommenden Bereiche sei von allen Waldeigentümern gemeinsam in Auftrag gegeben worden. Ziel sei auch, das Wirtschaftlichkeitsgutachten gemeinsam zu vergeben. Cromm betonte, dass die in Weilrod infrage kommenden Flächen im Internet einzusehen seien. Bei hohem Windanfall sei die Stromspeicherung immer noch ein Problem, aber durch die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu lösen. Der Vorsitzende berichtete auch kurz aus dem Ausschuss für Landwirtschaft, Forst und Umwelt, indem kürzlich Forstamtsleiter Hans Lang zu Gast gewesen war. Dadurch wurde auch hier die Diskussion um die bei der Holzabfuhr zerfahrenen Waldwege sowie die Rückeschneisen angestoßen. Außerdem kam kurz die Renaturierungsmaßnahmen an Laubach und Sattelbach zur Sprache. Die nächste, öffentliche Sitzung der Agendagruppe Umwelt wird am Montag, den 16. Juli, um 19.30 Uhr, in der „Espabar“ in Neuweilnau stattfinden.

Usinger Anzeiger, 16. Mai 2012

Freitag, 11. Mai 2012

Bienenvolk zieht um - NABU Waldems

Startschuss für das Bienenprojekt

NABU Waldems lädt zum Pressetermin

Waldems (fra). „Die Ortsgruppe Waldems des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) wird am Dienstag, den 15. Mai 2012, um 15:30 Uhr hinter der Feldscheune Reichenbach ein Bienenvolk in ihre Obhut übernehmen und damit ihr neues, gemeinsam mit dem Imkerverein Idsteiner Land durchgeführtes Projekt „Lehrbienenstand Feldscheune Reichenbach“ offiziell starten“, wie Horst Franzen, Teamleiter des Projektes mitteilt. Die interessierte Öffentlichkeit sei dazu recht herzlich eingeladen.


„Das NABU-Team wird von uns in jeder Hinsicht und sehr gerne unterstützt, damit das gemeinsame Projekt nicht scheitert, sondern Früchte trägt“, ergänzt Karl Horn, Vorsitzender des Imkervereines. Die Unterstützung bestehe nicht nur aus dem gestifteten Bienenvolk, sondern vor allem auch im Hinblick auf Aus- und Fortbildung sowie beratende und aktive Begleitung des Projektes durch qualifizierte Imker des Idsteiner Vereins. 
Ziel des Projektes, so Teamleiter Franzen, sei weniger die Produktion von Honig, denn dafür brauche man mehr Bienenstöcke, in denen so genannte Wirtschaftsvölker gehalten würden. Vielmehr sei daran gedacht, einen aktiven Beitrag zur Bestäubung von Nutzpflanzen auf Äckern und Wiesen, vor allem Streuobstbäumen sowie von wild wachsenden Blumen und damit für die Natur zu leisten. Dies sei angesichts des schon fast dramatischen Rückgangs an Imkern in der Region sehr wichtig. 
Ein weiterer Ansatz sei es, den Bienenstock als Schauobjekt, also als Lehrbienenstand zu nutzen, um auch Kinder und Erwachsene das Leben der Bienen anschaulich zu machen und das Interesse zu wecken, vielleicht einmal selbst zu imkern. Das Projektteam des NABU Waldems besteht aus drei Aktiven, nämlich Schriftführer und Pressereferent Horst Franzen, Vorstandsberater Helmut Kaltwasser-Reuß und Diplombiologin Martina Schumacher. 
Franzen: „Wir drei werden uns in die naturgerechte Honigbienenhaltung Zug um Zug einarbeiten und qualifizieren, um den Bienenstock spätestens im kommenden Jahr in eigener Verantwortung betreuen zu können“. NABU-Vorsitzender Jürgen Reimann: „Wir sind sehr froh über das gemeinsame Projekt, das nicht nur die überörtliche und übergreifende Zusammenarbeit zwischen naturschutz-orientierten Vereinen fördert, sondern sich auch in das Konzept des Naturschutz-Infozentrums Feldscheune Reichenbach harmonisch einfügt. Der Honigbienenstand ist eine wichtige Ergänzung zum vorhandenen Wildbienenstand und wir bedanken uns sehr herzlich bei den Idsteiner Naturfreunden für die aktive und engagierte Unterstützung“.

Projektauskünfte gibt gerne Horst Franzen, Fon: 0151.127 000 39, Mail: Bienen@NABU-Waldems.de Über die Arbeit des Imkervereins Idsteiner Land informiert ebenso gerne sein 1. Vorsitzender Karl Horn, Fon: 06126.6500, Mail: Vorstand@Imkerverein-Idsteinerland.de Internet: www.Imkerverein-Idsteinerland.de/
Wer sich auch für andere Projekte sowie für die übrige praktische Natur- und Landschaftsschutzarbeit des NABU Waldems interessiert, kann sich gerne wenden an Jürgen Reimann, Fon: 06087.2247, Mail: Vorsitzender@NABU-Waldems.de an andere Vorstandsmitglieder und findet dazu auch im Internet unter http://www.NABU-Waldems.de/ eine Menge Informationen.

Dies ist eine Veröffentlichung des NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.), Gruppe Waldems im NABU-Landesverband Hessen e.V., V.i..S.d.P.: 1. Vorsitzender Jürgen Reimann, Gartenstraße 13, 65529 Waldems-Steinfischbach, Fon: 06087.2247, Mail: Vorsitzender@NABU-Waldems.de, Internet: www.NABU-Waldems.de, Redaktion: Horst Franzen, Pressereferent, Fon: 0151.127 000 39, Mail: Pressereferat@NABU-Waldems.de und Martina Schumacher, Redakteurin, Fon: 06087.98 93 938



Dienstag, 8. Mai 2012

Nächste Sitzung der Umweltgruppe am 16.07.2012

Liebe Mitglieder und Freunde der Agendagruppe Umwelt,

am kommenden Montag, den 14. Mai, findet unser nächstes Treffen um 19.30 Uhr in der „Espabar“ in Neuweilnau statt. Auf der Tagesordnung stehen ein Rückblick auf die Amphibiensammelaktion, die Bewerbung um den Umweltpreis der Gemeinde Weilrod sowie der Bericht aus dem Umweltausschuss. Somit bleibt Platz für weitere Anregungen und Diskussionsthemen.

Viele Grüße

Sabine Neugebauer