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Mittwoch, 11. März 2026

Kinder helfen Kröten

Nach einer regnerischen Nacht warteten schon 31 Kröten und ein Molch in den Eimern an der Ziegelhütte aufs „Taxi“. Am Mittwochmorgen hatte die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod die 20 Vorschulkinder aus der Kindertagesstätte „Eigensinn“ in Rod an der Weil eingeladen, bei der Amphibienrettung zu helfen. Pünktlich kamen die Kinder mit ihren Erzieherinnen um Kindergartenleiterin Claudia Schwirkosch an der Weilbrücke an. Sabine Neugebauer und Jürgen Böhmer von der Umweltgruppe begrüßten die Kinder in einem großen Kreis und erklärten kurz, warum die Kröten, Frösche und Molche über die Straße getragen werden. Nämlich damit sie auf der Wanderung zum Teich, wo sie ihre Eier, den Laich, absetzen wollen, nicht überfahren werden. Ausgerüstet mit ihren Spieleimern und Handschuhen durften die Kinder dann in die im Boden eingesenkten Fangeimer hineinschauen. Und entdeckten dort, etwas versteckt unter Moos oder Blättern, die gut getarnten Tiere. Manche der Steppkes waren „mutig“ und trauten sich, die Kröten vorsichtig aus dem Eimer zu holen, andere waren etwas zögerlich. Aber schließlich hatte jedes Kind mindestens eine Kröte in seinem Eimer. Ordentlich in einer Zweireihe überquerte die Gruppe mit den Kröten sicher in den Eimern die Weilstraße. Dann stapften sie hoch zu dem Teich an der Ziegelhütte. Dort entließen sie die Kröten vorsichtig am Ufer. Manche sprangen gleich ins Wasser, andere nahmen sich etwas Zeit. Zum Dank brachten die Kinder den beiden Mitgliedern der Umweltgruppe ein Ständchen, nämlich das Lied von den „Fröschelein“.

Sabine N. 

 






 

Ergänzung der Amphibienzäune Ziegelhütte und Gemünden

Eine Woche später, am 7. März, fanden sich wieder einige Helfer, um den restlichen Zaun an der Ziegelhüte aufzubauen. Das Weilwasser war zurückgegangen, nachdem die Gemeinde den "Damm" aus Treibgut entfernt hatte. Glücklicherweise hatte die Weil viel Sand zurückgelassen. Den konnten wir zum Befestigen des Zaunes am Untergrund gut gebrauchen, denn die Häringe gingen zur Neige. Und es war höchste Zeit den Zaun aufzubauen, denn einige Kröten waren schon unterwegs.  

Anschließend fuhren wir noch nach Gemünden, um dort den Zaun zu verlängern, nachdem dort im vergangenen Jahr Richtung Niederlauken viele tote Kröten und Molche auf der Straße lagen.  

Sabine N.  

Schließen des Zauns an der Emmershäuser Hütte

 Bei unserer Ankunft hatten die Pfadfinder schon ein großes Stück der Arbeit geschafft.

Was für ein Glück, denn für das letzte Feintuning im schwierigen Gelände waren von erfahrenen Amphibienhasen zeitintensive Bergbau- und auch Bergsteigerfähigkeiten am Straßenrand verlangt.

Hessen Mobil hatte im Rahmen der Straßensanierung zwar 3 Tunnel eingebaut, aber nicht berücksichtigt, dass im an manchen Stellen fast senkrechtem Gelände auch die Zaunplanen amphibiendurchschlupfsicher angeschlossen werden müssen.

Letztlich haben wir das alles hingekriegt, hoffen aber sehr, dass es hier in absehbarer Zeit noch zu einer Nachbesserung durch Hessen Mobil kommen wird und die Weilroder Amphibien eine Leiteinrichtung bekommen, wie in anderen Gemeinden auch.

Sabine S. 







 

Amphibienzaunaufbau am 28.02.26 an der Ziegelhütte

 Noch vor einigen Tagen vereinigten sich Weil und Cratzenbach an der Ziegelhütte zu einem lauten und reißenden Gewässer. Eine sehr gute Sache für die Natur, aber den Mitgliedern der Umweltgruppe stellte sich die letzte Woche über die Frage, wie es mit dem aufgrund der Witterung eilbedürftigen Aufbau des Amphibienzauns für unsere Kröten, Fröschen, Molche und Salamander unter diesen Umständen klappen sollte.

Am Samstag war das fließende Wasser zwar deutlich zurückgegangen, die Wiese Richtung Waldeck stand jedoch bis zum Hang unter Wasser. Zaunhaltestangen und Auffangeimer zu installieren ging unter diesen Umständen nicht.

Nach kurzer Beratung wurde entschieden: Bis auf weiteres wird der Amphibienzaun nur in Richtung Rod aufgestellt plus einem kleinen Stück vom Fahrweg bis Cratzenbach. So wurde der Zaun ausgerollt, Halter in die (steinige) Erde geklopft, Befestigungen angebracht und Löcher für die Eimer in den (steinigen) Boden gegraben.

 Nebenbei wurde am Weilufer Müll gesammelt: Zum Vorschein kamen unter anderem ein neuwertiger Kinder – Gummistiefel in Pink und ein violetter Sportwagen, leider ohne TÜV.

 Viel Zeit zum Verschnaufen blieb nicht, wir fuhren weiter nach Emmershausen, um die Pfadfinder zu unterstützen, die dort bereits seit Stunden mit dem Zaunaufbau zugange waren.


(Sabine S.)








 

Samstag, 21. Februar 2026

Amphibienzaunaufbau

 Liebe Amphibienfreunde,

am kommenden Samstag, 28. Februar, wollen wir den Amphibienazun an der Ziegelhütte aufbauen und den an der Emmershäuser Hütte in Zusammenarbeit mit den Pfadfindern "scharf" machen. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Ziegelhütte. Bitte Werkzeug wie Spaten, Schaufel, Hammer mitbringen und natürlich Gummistiefel und Handschuhe. Die Pächter der Wiesen an der Ziegelhütte wissen Bescheid und haben die Erlaubnis erteilt.

Eine kurze Rückmeldung zur Teilnahme wäre schön. Wenn wir genügend Personen sind, können vielleicht auch noch welche in Gemünden mithelfen.  Dort soll der Zaun verlängert werden und muss scharf gemacht gwerden.

Viele Grüße

Sabine Neugebauer


Donnerstag, 5. Februar 2026

Nistkästen Riedelbacher Heide

 Derzeit hängen in der Riedelbacher Heide insgesamt 43 Nisthilfen für Vögel (38 alte Kästen sowie fünf vom RV Anspach finanzierte neue Schweglerkästen aus Holzbeton).Die meisten Kästen sind aus Holz und für Baumläufer konstruiert. Das Holz hat im Laufe der Jahre stark gelitten, drei dieser Kästen waren nicht mehr zu retten. Etliche der nun reparierten Kästen, die aktuell erst einmal weiter verwendet werden, sind in einem schlechten Zustand und sollten ab 2027 Zug um Zug ausgetauscht werden.

Mehr als 43 Kästen werden aus unserer Sicht nicht benötigt, beim Austausch sollte jedoch ein Großteil der Baumläuferkästen durch auch für andere Arten besser geeignete Modelle ersetzt werden.

Jeder Nistkasten wurde angeschaut und gereinigt.Bei nahezu allen alten Kästen wurden Reparaturen/Ergänzungen vorgenommen, z. B. Anbringung von neuen Dächern, Verschlusshaken, neuen Drahtbügeln zur Aufhängung. Bei ungünstig hängenden Kästen wurden Sicherungen aus Draht installiert, aus der Form gegangene Wände wurden angenagelt.

Einige Kästen mussten umgehängt werden, da sie falsch hingen (Sonne, Höhe) oder absturzgefährdet waren.

 An jeden Kasten wurde eine runde schwarze Plakette mit weißer Ziffer angebracht. Für künftige Übersichtspläne bzw. die Verortung gelten nur noch diese Nummern. Kästen mit der Bezeichnung XX etc. gibt es nun nicht mehr.

Wegen der Schädlichkeit von Sonnenlicht wurden die Plaketten auf der jeweils lichtabgewandten Seite angebracht, also nicht alle an der gleichen Stelle.

Solange wir noch können, werden Hartmut und ich künftig nach jeder Nistkastenreinigungsaktion eine Begehung im o. g. Sinn vornehmen sowie auch bei Auffälligkeiten im Jahresverlauf versuchen, Abhilfe zu schaffen.

In meiner Cloud habe ich zur Veranschaulichung des oben geschilderten eine fotografische Dokumentation der Arbeiten gespeichert.

Alles kann unter diesem Link

 https://c.1und1.de/@1518580321694515573/kyHCoMGBIFezd93UWnh4cw

 angesehen und/oder heruntergeladen werden.

 Was HR in nächster Zeit noch tun wird:

 ·        Eine schriftliche Arbeitsanweisung für künftige Nistkastenreinigungen erstellen (und beim nächsten Mal für Erklärungen etc. dabei sein)

·        Einen Lageplan mit allen Kästen erstellen

·        Mit Marlis bezüglich der Fortschreibung der bisher verwendeten NABU – Datenbank kommunizieren

 Nach der Rückkehr von Martin Brück wird ein Treffen zwischen uns, der LAW und dem RV Anspach stattfinden.

Wir können uns dann persönlich kennenlernen und absprechen, wie künftig am besten verfahren werden soll.

 Viele Grüße

 Hartmut und Sabine