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Sonntag, 6. Januar 2019

Arbeitseinsatz an der Amphibienleitanlage Meerpfuhl

Thomas zerlegt den morschen Holzzaun fachgerecht mit der Motorsäge
Der neue Beilharz-Zaun ersetzt den alten Holzzaun.
Nur noch ein schmaler Streifen im Gras zeugt vom ehemaligen Holzzaun. Jetzt kann Hessenmobil die Böschung besser mähen.


Familie Heeger schließt die Lücken unter dem Leitplankenzaun mit Boden.


Thomas, Andreas, Ole, Delia, Martin und Marlis am Übergang von den Leitplanken zu den "Trichtern" aus Beilharz-Elementen.

Der morsche Amphibienzaun aus Holz an der Bundesstraße 275 auf Höhe des Meerpfuhls ist Geschichte. Zumindest größtenteils. Am Samstagvormittag hat die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod das marode Bauwerk mit einer Motorsäge zerlegt und zum Abtransport den Hang hinauf geschafft. Bereits im November war parallel zum alten Holzzaun ein neuer in Kombination aus Leitplanken und Kunststoffelementen gebaut worden. Schon in den vergangenen Jahren war die Amphibienleitanlage am Meerpfuhl unter Leitung der Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod zum großen Teil erneuert worden. Im Sommer 2016 wurden auf der Nordseite der Bundesstraße 275 rund 400 Meter des alten Amphibienzaunes aus Holz durch Leitplanken ersetzt. Im Frühjahr 2018 konnten auf der Südseite bereits für den dort neu geplanten Zaun die trichterförmigen Anschlüsse zu den Tunneln unter der Straße hergestellt werden. Außerdem wurde ein von der Bundesstraße abzweigender Feldweg mit einer Amphibienstopprinne gesichert, die von der Stadt Usingen finanziert wurde. Und im vergangenen Herbst schließlich wurden auf der Südseite entlang der Ackerfläche, also weiter von der Straße weg, rund 200 Meter Amphibienzaun aus alten Leitplanken gesetzt. Anschließend wurden die Anschlüsse an die Trichter hergestellt sowie weitere rund 100 Meter Zaun aus sogenannten Beilharz-Elementen, speziellen Amphibienzaunelementen, hergestellt. Diese sind besser für schwierige Geländeverhältnisse geeignet als Leitplanken, die nur für ebene und gerade Zaunabschnitte geeignet sind. Für die Finanzierung der Arbeiten erhielt die Umweltgruppe in 2017 von der Unteren Naturschutzbehörde 4025 Euro, die Vogelschutzgruppe Merzhausen spendete 140 Euro aus dem Erlös der Kerb, außerdem erhielt die Vogelschutzgruppe von der gemeinnützigen Stiftung der Taunus Sparkasse 2000 Euro für die Amphibienleitanlage. Die Vogelschutzgruppe hatte die Anlage etwa 30 Jahre lang betreut. Von der Stiftung der Nassauischen Sparkasse erhielt die Umweltgruppe der Lokalen Agenda 21 Weilrod 1000 Euro für dieses Projekt und schließlich finanzierte die Obere Naturschutzbehörde die Erneuerung des Zauns mit 10000 Euro. „Jetzt haben wir erst einmal eine kleine Verschnaufpause bezüglich weiterer Erneuerungen des Holzzaunes, da der verbliebene Teil noch neueren Datums ist und noch ein paar Jahre halten wird“, sagte die Vorsitzende der Umweltgruppe Marlis Teubert, die die Gruppe zusammen mit Eva Holdefer leitet. Am Samstag begann die Umweltgruppe den alten Holzzaun abzubauen und die Lücken unter den neu gesetzten Leitplanken zu schließen, damit der Zaun zur kommenden Laichwanderung ab etwa Ende Februar, wenn die Witterung entsprechend mild ist, dicht ist und die Frösche, Molche und Kröten zu den Tunneln unter der Straße geleitet werden. 

Sabine Neugebauer